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Wien liess sich nicht erpressen

Zur Befreiung der beiden in der Sahara entführten Österreicher ist nach Angaben der Regierung in Wien kein Lösegeld geflossen.

Aussenministerin Ursula Plassnik und Verteidigungsminister Norbert Darabos erklärten am Montag an einer gemeinsamen Pressekonferenz, Österreich finanziere den Terror nicht und lasse sich nicht erpressen. Sie würdigten den Einsatz des Präsidenten von Mali, Amadou Toumani Toure, der wesentlich zur Befreiung der beiden Österreicher beigetragen habe.

Nach Österreich zurückgekehrt

Nach rund acht Monaten in der Gewalt der Entführer kehrte das in der Sahara verschleppte Paar am Wochenende in die Heimat zurück. Die 43-jährige Frau und der 51-jährige Mann waren nach Angaben Plassniks in relativ guter Gesamtverfassung.

Das Paar war am 22. Februar während eines Urlaubs in Tunesien verschleppt und später offenbar nach Mali gebracht worden worden. Zu der Entführung bekannte sich eine dem Terrornetzwerk al-Qaida nahestehende Gruppe. Die Geiselnehmer forderten erfolglos die Freilassung eines muslimischen Paares aus einem österreichischen Gefängnis sowie den Abzug von österreichischen Offizieren aus Afghanistan.

AP/cpm

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