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Woerth tritt als Schatzmeister der UMP zurück

Im Zuge der Bettencourt-Affäre gibt der französische Arbeitsminister Eric Woerth sein Amt als Schatzmeister der Regierungspartei UMP auf. Das hatte ihm Nicolas Sarkozy nahegelegt.

Bleibt französischer Arbeitsminister, nicht aber Schatzmeister der Regierungspartei UMP: Eric Woerth.
Bleibt französischer Arbeitsminister, nicht aber Schatzmeister der Regierungspartei UMP: Eric Woerth.
Reuters

Sein Rücktritt werde am 30. Juli wirksam, sagte Woerth der Zeitung «Figaro». Woerth teilte seine Entscheidung am Dienstag dem Ministerrat mit.

Der Arbeitsminister steht im Verdacht, im Präsidentschaftswahlkampf 2007 illegale Parteispenden von der L'Oréal-Erbin Liliane Bettencourt erhalten zu haben. Woerth soll als UMP-Schatzmeister von der Milliardärin eine Spende in Höhe von 150'000 Euro in bar entgegengenommen haben - ein Vorwurf, den er zurückgewiesen hat.

Der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy bekräftigte am Montag, dass er an seinem Arbeitsminister festhält, der das wichtigste Kabinettsmitglied bei der angestrebten Rentenreform ist. Zugleich hatte er Woerth aber empfohlen, seinen Posten als Schatzmeister der UMP abzugeben.

dapd/mt

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