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Wowereit tritt zurück

«Berlin ist arm, aber sexy» – Berlins weltbekannter Bürgermeister hat seinen Rücktritt per 11. Dezember angekündigt.

Prägt seit Jahren das Bild Berlins: Klaus Wowereit.
Prägt seit Jahren das Bild Berlins: Klaus Wowereit.
Keystone
Hat den Rücktritt per 11. Dezember angekündigt: Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit an der Berlinale.
Hat den Rücktritt per 11. Dezember angekündigt: Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit an der Berlinale.
EPA/DANIEL NAUPOLD, Keystone
Klaus Wowereit posiert mit der Fernseh-Figur Sandmann bei der Eröffnung der IFA-Ausstellung. (31. August 2012)
Klaus Wowereit posiert mit der Fernseh-Figur Sandmann bei der Eröffnung der IFA-Ausstellung. (31. August 2012)
Thomas Peter, Reuters
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Er werde sein Amt zum 11. Dezember niederlegen, sagte der SPD-Politiker auf einer Pressekonferenz am Dienstag in Berlin. Hintergrund seien die jüngsten Diskussionen um seinen Verbleib im Amt und mögliche Nachfolger.

Wowereit steht seit 2001 an der Spitze der Berliner Landesregierung. Seit der Abgeordnetenhauswahl 2011 regiert er in einer grossen Koalition mit den Christdemokraten. Vor allem wegen des Debakels um die Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens war er in die Schusslinie der Kritik geraten.

Weltweit für Schlagzeilen sorgte Wowereit mit seinem Outing auf dem SPD-Sonderparteitag am 10.Juni 2001. «Ich bin schwul, und das ist auch gut so», sagte er damals.

Bekannt wurde auch der Spruch: «Berlin ist arm, aber sexy.» Das sagte er 2003 in einem Interview mit «Focus» in Bezug auf die anhaltende Kritik innerhalb Deutschlands, Berlin verbrauche zu viele finanziellen Mittel.

sda/afp/cpm

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