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Wurden die Bushs in Deutschland vergiftet?

Die frühere US-Präsidentengattin Laura Bush deutet in ihren Memoiren an, dass sie und ihr Mann, der damalige Präsident George W. Bush, während eines Deutschland-Besuchs 2007 vergiftet wurden.

Die frühere US-Präsidentengattin Laura Bush hält es für möglich, dass sie und ihr Mann, der damalige Präsident George W. Bush, während eines Deutschland-Besuchs 2007 vergiftet wurden.

In ihren Memoiren «Spoken From the Heart» («Aus dem Herzen gesprochen») berichtet die ehemalige First Lady, wie sie beide und ein Grossteil des mitreisenden Mitarbeiterstabes beim G-8-Gipfel in Heiligendamm plötzlich erkrankten und das Bett hüten mussten. Ihr Mann habe den Beratungen der Staats- und Regierungschefs teilweise fernbleiben müssen.

Auf geheimnisvolle Weise

Zwar hätten die Ärzte einen Virus für die Erkrankung verantwortlich gemacht. Der US-Geheimdienst habe aber auch untersucht, ob sie vergiftet werden sollten. Eine endgültige Schlussfolgerung sei nicht gezogen worden.

«Wir haben nie erfahren, ob andere Delegationen krank geworden sind oder ob unsere auf geheimnisvolle Weise die einzige war», heisst es in den Memoiren Bushs weiter, die am Mittwoch (Ortszeit) in Auszügen beim US-Nachrichtensender CNN und in der «New York Times» veröffentlicht wurde.

Das Buch der 63-Jährigen soll im Mai auf den Markt kommen. Im kommenden November zieht ihr Ehemann mit seinen Memoiren nach.

SDA/sam

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