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«Financial Times» empfiehlt Obama

Die «Financial Times» hat sich für den Demokraten Barack Obama als künftigen US-Präsidenten ausgesprochen.

Obama sei «die richtige Wahl», schrieb das weltweit gelesene Blatt am Montag in einem Leitartikel. Der Senator aus Illinois habe einen «grossartigen» Wahlkampf betrieben, der als Testlauf für seine Arbeit als künftiger Präsident betrachtet werden könne. Im Gegensatz dazu habe McCains Kampagne «oft chaotisch gewirkt». Auch mit seinen Redekünsten sei Obama McCain deutlich überlegen. Zudem lobte die Zeitung Obamas Pläne für eine Gesundheitsreform.

Kritik an der Handelspolitik von Obama

Gleichzeitig kritisierte die «Financial Times» die Handelspolitik der Demokraten als «enttäuschend». Sie begünstige Protektionismus, während sich McCain «bravurös und beständig» handelsfreundlich verhalten habe.

Angesichts der Finanzkrise habe aber wiederum Obama mehr Sachverstand bewiesen und Ruhe bewahrt. Die Herausforderungen, vor denen der künftige US-Präsident stehe, seien «ausserordentlich», heisst es im Artikel: «Wir zögern, diese irgendjemanden zu wünschen. Aber wir hoffen, dass Obama den Job bekommt.»

SDA/vin

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