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Ägypten beschuldigt Palästinensergruppe des Attentats auf Kopten

An Neujahr starben 21 Menschen bei einem Bombenanschlag auf eine koptische Kirche in Alexandria. Jetzt beschuldigt die ägyptische Regierung eine Gruppe in Palästina.

Attentat auf die Kirchgemeinde: Brennendes Auto nach dem Anschlag an Neujahr in Alexandria.
Attentat auf die Kirchgemeinde: Brennendes Auto nach dem Anschlag an Neujahr in Alexandria.

Ägypten macht eine Palästinensergruppe für den Anschlag auf koptische Christen in Alexandria verantwortlich. Es lägen klare Beweise vor, dass die «Armee des Islam» den Bombenanschlag geplant und ausgeübt habe, sagte Innenminister Habib el-Aldi am Sonntag.

Die palästinensische Gruppe habe Verbindungen zum weltweiten Extremisten-Netzwerk Al-Qaida. Sie hatte in der Vergangenheit ranghohe Mitglieder der Al-Kaida als ihre spirituellen Führer bezeichnet, nicht jedoch Verbindungen zu der Organisation eingeräumt.

BBC-Reporter entführt

Bei dem Anschlag in der Silvesternacht waren über 20 koptische Christen gestorben. Bereits direkt nach dem Blutbad erklärten die ägyptischen Behörden, hinter dem Anschlag müsse Al-Kaida oder eine andere ausländische Terrorgruppe stecken. Vor dem Anschlag in Alexandria hatte eine irakische Untergruppe von Al-Qaida zu Angriffen auf Christen in Ägypten aufgerufen.

Die im Gazastreifen gegründete Armee des Islam hatte sich unter anderem 2007 zu der Entführung des BBC-Reporter Alan Johnston bekannt. Johnston war damals erst nach 100 Tagen befreit worden.

SDA/oku

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