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Angriff von IS-Kämpfern im Irak vereitelt

Eine Reihe von Selbstmordattentaten erschüttert die irakische Hauptstadt Bagdad. In Tikrit hingegen konnte ein Anschlag verhindert werden.

Bei einem der Anschläge raste ein Attentäter mit dem Auto in einen Kontrollposten: Ein Checkpoint in der irakischen Hauptstadt Bagdad. (11. Oktober 2014)
Bei einem der Anschläge raste ein Attentäter mit dem Auto in einen Kontrollposten: Ein Checkpoint in der irakischen Hauptstadt Bagdad. (11. Oktober 2014)
Karim Kadim, Keystone

Bei Terrorangriffen sind im Irak 42 Menschen getötet und weit mehr als 50 verletzt worden. Nach Angaben der Polizei raste in der Hauptstadt Bagdad zunächst ein Selbstmordattentäter mit seinem Auto in einen Kontrollposten im Norden der Stadt. Dabei wurden 13 Menschen getötet und 28 verletzt.

Kurz darauf ging in einer Geschäftsstrasse im Nordwesten Bagdads eine Autobombe hoch, die sieben Menschen tötete und 18 verletzte. Zahlreiche Autos und mehrere Geschäfte wurden beschädigt. Ein zweiter Angriff auf einen Kontrollposten - diesmal im Ortsteil Schula - tötete 18 Menschen und verletzt Dutzende weitere.

Schiitische Viertel im Visier

Ziel aller Anschläge waren Stadtviertel, in denen mehrheitlich Schiiten leben. Diese werden von den sunnitischen Extremisten der Terrormiliz Islamischer Staat als Glaubensabweichler angegriffen. Der IS hat weite Teile des Irak erobert und wiederholt Anschläge in Bagdad verübt. Zu den Terrorattacken bekannte sich zunächst niemand.

In der Stadt Tikrit, 160 Kilometer nordwestlich von Bagdad, vereitelten Soldaten einen Angriff von IS-Kämpfern auf einen Militärstützpunkt. Beamte sagten, vier Männer hätten mit einem Lastauto voller Sprengstoff versucht, das Tor des Stützpunkts zu durchbrechen. Sie seien jedoch von Wachhabenden erschossen worden. Einer der getöteten sei indonesischer Staatsbürger gewesen.

SDA/thu

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