Auch Boris Johnson macht Iran für Angriffe verantwortlich

Teheran könne «mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit» die Verantwortung für die Attacken auf Ölanlagen in Saudiarabien zugeschrieben werden.

Boris Johnson in der Downing Street 10 anlässlich eines Empfanges. (20. September 2019)

Boris Johnson in der Downing Street 10 anlässlich eines Empfanges. (20. September 2019)

(Bild: Keystone Frank Augstein)

Der britische Premierminister Boris Johnson hat den Iran für die Luftangriffe auf Ölanlagen in Saudiarabien verantwortlich gemacht. Aus Sicht Grossbritanniens könne dem Iran «mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit» die Verantwortung für die Angriffe zugeschrieben werden.

Das sagte Johnson laut der britischen Nachrichtenagentur Press Association (PA) am Montag. Er wird sich demnach in den nächsten Tagen am Rande der Uno-Generaldebatte in New York mit dem iranischen Präsidenten Hassan Rohani treffen.

Zu den Luftangriffen hatten sich die schiitischen Huthi-Rebellen aus dem Jemen bekannt. Aber auch die USA und Saudiarabien hatten den Iran für die Attacken auf die Ölanlagen in Churais und Abkaik vor gut einer Woche verantwortlich gemacht.

Der Iran unterstützt die Huthis in ihrem Kampf gegen eine von Saudiarabien angeführte Militärkoalition im Jemen. Eine Beteiligung an den Luftangriffen in Saudiarabien weist Teheran aber zurück. Als Antwort auf die Luftangriffe kündigten die USA an, ihre Streitkräfte in der Region zu verstärken.


Das steckt hinter den Attacken auf SaudiarabienWelche Folgen hat der Jemen-Krieg und warum mischt sich Trump ein? Eine Erklärung der «schlimmsten humanitären Krise der Welt».


nag/sda

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