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Blutbad in Kamerun – 86 Boko-Haram-Rebellen getötet

Im Norden Kameruns kam es zu Kämpfen zwischen der Armee und Boko Haram. Dabei kamen Dutzende Extremisten ums Leben, aber auch fünf Soldaten.

Armeeangehörige aus Kamerun, Tschad und Niger unterstützen ihren Nachbarn im Kampf gegen Boko Haram: Nigerianische Soldaten. (Archivbild)
Armeeangehörige aus Kamerun, Tschad und Niger unterstützen ihren Nachbarn im Kampf gegen Boko Haram: Nigerianische Soldaten. (Archivbild)
Keystone

Bei Kämpfen im Norden Kameruns zwischen der Armee und der Extremistengruppe Boko Haram sind nach Armeeangaben 86 Rebellen und fünf Soldaten getötet worden. In der Region Waza kam es am Montag zu mehreren Zusammenstössen zwischen der Armee und den Islamisten.

Dabei wurden demnach auch sieben Soldaten verletzt, sagte Armeesprecher Oberst Didier Badjeck. Boko Haram hatte in den vergangenen Monaten ihre Angriffe vom Nordosten Nigerias auch auf die Nachbarländer Kamerun, Tschad und Niger ausgedehnt. Das führte zum Eingreifen der dortigen Streitkräfte in den Konflikt.

Der Kommandant des Einsatzes gegen Boko Haram im Norden Kameruns, Oberst Joseph Nouma, sagte, im Gefängnis des Hauptortes Maroua seien mehr als tausend mutmassliche Rebellenkämpfer inhaftiert. Sie würden «der Justiz übergeben» werden.

Am Montag hatte auch Niger mitgeteilt, im Südosten des Landes mehr als 160 mutmassliche Boko-Haram-Anhänger festgenommen zu haben. In Kameruns Hauptstadt Jaunde berieten derweil die Präsidenten der Wirtschaftsgemeinschaft Zentralafrikanischer Staaten (CEEAC) über Massnahmen im Kampf gegen die Extremistengruppe.

SDA/chk

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