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«Die CIA kann Waffen aus der Luft absetzen»

Die USA erwägen, Waffen an die syrischen Rebellen zu liefern. Geheimdienstexperte Erich Schmidt-Eenboom sagt, wie solche Geheimoperationen ablaufen.

Könnte von den US-Streitkräften für Waffenlieferungen aus der Luft eingesetzt werden: Black-Hawk-Helikopter im Irak Einsatz. (Archivbild)
Könnte von den US-Streitkräften für Waffenlieferungen aus der Luft eingesetzt werden: Black-Hawk-Helikopter im Irak Einsatz. (Archivbild)
Reuters
Könnte von den Aufständischen in Syrien gegen die Armee eingesetzt werden: Start einer Panzerabwehrrakete bei Ugarit in Syrien. (28. Mai 2013)
Könnte von den Aufständischen in Syrien gegen die Armee eingesetzt werden: Start einer Panzerabwehrrakete bei Ugarit in Syrien. (28. Mai 2013)
Keystone
Hoffen auf Unterstützung durch die USA: Rebellen bei Aleppo. (11. Juni 2013)
Hoffen auf Unterstützung durch die USA: Rebellen bei Aleppo. (11. Juni 2013)
Reuters
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US-Präsident Barack Obama will die militärische Unterstützung der Rebellen verstärken. Auf welchem Weg würden Waffen nach Syrien geliefert?

Für den US-Geheimdienst gibt es aufgrund ihrer Partnerdienstbeziehungen vor allem zwei Landwege, um Waffen an die syrischen Rebellen zu übergeben. Einer ermöglicht sich durch die Beziehungen zum türkischen militärischen Nachrichtendienst. Die CIA ist dort im grenznahen Raum zu Syrien sehr stark präsent. Die Schleusungswege, über die auch die Flüchtlinge in die Türkei kommen, könnten auf dem umgekehrten Weg für Waffenlieferungen benützt werden. Der zweite Weg ergibt sich im Libanon. Die USA pflegen enge Beziehungen zum libanesischen militärischen Nachrichtendienst. So könnte man rasch einen zweiten Grenzübergang öffnen. Daneben könnten auch über Jordanien Waffen nach Syrien gelangen. Der US-Nachrichtendienst hat aber auch die Möglichkeit, Waffen aus der Luft abzusetzen. Dann geht man aber das Risiko eines syrischen Luftangriffs ein. Deshalb gehe ich davon aus, dass die USA Landwege über die Türkei und den Libanon favorisieren würden.

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