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Die Hölle der Jihad-Rückkehrer

Immer mehr Kämpfer kehren der IS-Miliz desillusioniert den Rücken. Doch im Heimatland erwartet sie bereits der Terror rachsüchtiger ehemaliger Mitstreiter.

Schmerzvolle Erinnerung: Der Tunesische Rapper Mehdi 'DJ Costa' Akkari schaut sich ein Foto seines verstorbenen Bruders Jussef an, der mit der IS-Miliz in Syrien kämpfte und bei einem US-Luftschlag gestorben ist. (4. Dezember 2014)
Schmerzvolle Erinnerung: Der Tunesische Rapper Mehdi 'DJ Costa' Akkari schaut sich ein Foto seines verstorbenen Bruders Jussef an, der mit der IS-Miliz in Syrien kämpfte und bei einem US-Luftschlag gestorben ist. (4. Dezember 2014)
Paul Schemm, AP
Nährboden für Extremismus: Ibrahim Doghri raucht eine Zigarette in einem Vorort von Tunis, einem Dorf, das viele junge Männer verlassen haben, um sich der Terrormiliz IS anzuschliessen. (5. Dezember 2014)
Nährboden für Extremismus: Ibrahim Doghri raucht eine Zigarette in einem Vorort von Tunis, einem Dorf, das viele junge Männer verlassen haben, um sich der Terrormiliz IS anzuschliessen. (5. Dezember 2014)
Paul Schemm, AP
In this Dec. 5, 2014 photo, people walk in the low-income Tunis suburb of Mhamdiya, Tunisia, which has produced a number of young men that left to fight in Syria for extremist groups. While foreigners from across the world have joined the Islamic State militant group, some arrive in Iraq or Syria only to find day-to-day life much more austere and violent than they had expected. (AP Photo/Paul Schemm)
In this Dec. 5, 2014 photo, people walk in the low-income Tunis suburb of Mhamdiya, Tunisia, which has produced a number of young men that left to fight in Syria for extremist groups. While foreigners from across the world have joined the Islamic State militant group, some arrive in Iraq or Syria only to find day-to-day life much more austere and violent than they had expected. (AP Photo/Paul Schemm)
Paul Schemm, AP
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Tausende Rekruten aus der ganzen Welt wollen für die IS-Terrormiliz in den «Heiligen Krieg» ziehen. Vor Ort sind viele desillusioniert von Brutalität, Willkür und kargem Leben. Doch nach dem Ausstieg geht der Albtraum meist weiter. Verstohlen steht der Mann an einer Strassenecke, sein Gesicht verbirgt er unter einer Kapuze. Angespannt beobachtet er die Menschenmenge in der tunesischen Hauptstadt Tunis auf der Suche nach möglichen Extremisten des «Islamischen Staats» (IS). Er war einer von ihnen, bis er Syrien vor einem Jahr verliess. Heute lebt er in ständiger Angst.

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