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Diese Schäden richteten die iranischen Raketen an

Satellitenfotos zeigen zerstörte Gebäude auf einem von den US-Amerikanern genutzten irakischen Luftwaffenstützpunkt.

Vorher-Nachher-Vergleich: Die Folgen der Raketeneinschläge aus dem All fotografiert. Video: Planet Lab/Middlebury Institute of International Studies

Die Satellitenbilder wurden am 8. Januar, wenige Stunden nach dem iranischen Angriff auf den Luftwaffenstützpunkt Ain al-Asad, im Irak aufgenommen. Sie zeigen mehrere Einschlagstellen. Zu erkennen sind auch mutmassliche direkte Treffer auf Gebäude des Stützpunktes, der US-Streitkräfte beherbergt. Der Angriff fand laut dem Pentagon am 8. Januar um 1.30 Uhr Ortszeit statt. Es seien mehr als ein Dutzend ballistische Raketen eingeschlagen.

Dank einem Vorher-Nachher-Vergleich sind die Schäden gut zu erkennen (siehe Video). Die Bilder vor dem Angriff wurden am 25. Dezember 2019 aufgenommen. Sie stammen von der Firma Planet Labs und wurden vom Middlebury Institute of International Studies veröffentlicht.

Die iranischen Revolutionsgarden teilten mit, bei der «Operation Märtyrer Soleimani» sei der attackierte Luftwaffenstützpunkt Ain al-Asad im Irak «vollständig zerstört» worden. Der Angriff mit ballistischen Boden-Boden-Raketen auf die «von den Amerikanern besetzte» Basis sei «in jeder Hinsicht ein voller Erfolg» gewesen.

Keine Opfer

Die iranischen Raketenangriffe auf Ain al-Asad und einen weiteren Stützpunkt in Erbil hat US-Präsident Donald Trump zufolge keine Todesopfer gefordert. Alle US-Soldaten seien sicher, sagte Trump am Mittwoch bei einer Ansprache im Weissen Haus. Trump kündigte weitere Sanktionen gegen den Iran an, aber keine militärische Vergeltung für den iranischen Angriff auf die US-geführten Stützpunkte.

Der Raketenangriff auf die beiden Stützpunkte war eine Reaktion auf die Tötung des iranischen General Qassim Soleimani. Er war in der Nacht zum Freitag von US-Drohnen in der irakischen Hauptstadt Bagdad getötet worden. Washington erklärte danach, der Chef der Al-Quds-Brigaden habe Angriffe auf US-Bürger geplant.

Storyful/jd

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