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Durch die Höllenkreise des Kongo

Ein Land so gross wie Westeuropa, verheert vom Krieg: Andrea Böhms meisterhafte Reportage berichtet von katastrophalen Zuständen, aber auch von tatkräftigen, mutigen Menschen.

Ein Horror, der das normale europäische Verständnis und Einfühlungsvermögen weit übersteigt: Regierungssoldaten im Kongo.
Ein Horror, der das normale europäische Verständnis und Einfühlungsvermögen weit übersteigt: Regierungssoldaten im Kongo.
Keystone

Einen Pulitzer-Preis für Reportagen gibt es im deutschsprachigen Raum nicht. Sonst wäre Andrea Böhms Buch ein heisser Kandidat dafür. Die Journalistin, Mitglied des politischen Ressorts der «Zeit», hat etwas getan, was in der aktualitätsversessenen Hektik des Berufsalltags kaum noch möglich scheint: Sie ist drangeblieben. An einem unbequemen Thema. Über Jahre, mit Ausdauer und Aufwand, konsequent und empathisch.

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