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EDA rät von Reisen in den Südosten der Türkei ab

Touristen und andere Reisende sollen insbesondere das Grenzgebiet zu Syrien meiden, aber auch die von teilweise gewaltsamen Demonstrationen betroffenen Provinzen.

Das Aussendepartement warnt vor dem Aufenthalt in grösseren Menschenansammlungen: Proteste in Diyarbakir. (7. Oktober 2014)
Das Aussendepartement warnt vor dem Aufenthalt in grösseren Menschenansammlungen: Proteste in Diyarbakir. (7. Oktober 2014)
AP Photo

Die bewaffneten Konflikte in den Nachbarländern Syrien und Irak haben Auswirkungen auf die Sicherheitslage in der Türkei. Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) rät deshalb von Reisen in die Grenzregion zu Syrien und zum Irak im Südosten der Türkei ab.

Insbesondere sollten Touristen- und andere nicht dringende Reisen in die Provinzen Hatay, Kilis, Gaziantep, Sanliurfa, Diyarbakir, Mardin, Batman, Bitlis, Siirt, Sirnak, Hakkari und Van unterlassen werden, vermerkt das EDA in seinen Reisehinweisen. Von Reisen jeder Art in die Grenzgebiete zu Syrien und Irak wird abgeraten.

Gewalttätige Proteste

Seit September sei es in zahlreichen türkischen Städten und vor allem im Südosten des Landes zu teilweise gewalttätigen Demonstrationen gekommen, schreibt das EDA. Sie hätten mehrere Todesopfer und Verletzte gefordert.

Die türkischen Behörden hätten darauf mit strengen Sicherheitsmassnahmen reagiert; sie hätten vor allem in einigen Städten im Südosten Ausgangssperren verhängt. Wer trotzdem in die betroffenen Gebiete reise, solle grössere Menschenansammlungen und Demonstrationen jeglicher Art meiden.

SDA/mw

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