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Feuerpause in Syrien: Kein Anlass zu Optimismus

Michael Wrase, Nahostkorrespondent, zum Ausgang der Syrien-Konferenz.

Wenn sich die siebzehn Aussenminister der Syrien-Kontaktgruppe treffen, dann können sie nicht ohne Ergebnisse auseinandergehen. Im November hatte man sich in Wien – unter dem Eindruck der Pariser Terroranschläge – auf eine Art Friedensfahrplan für Syrien geeinigt, der mit einem Waffenstillstand hätte beginnen sollen.

Da der Krieg in Syrien seither weiter eskalierte, lag es nahe, dass die internationale Kontaktgruppe bei ihrem Treffen in München die Notwendigkeit einer Feuerpause bekräftigte. Für politischen Druck auf die Teilnehmer sorgten nicht Terroristen, sondern Zehntausende von Flüchtlingen aus Aleppo, welche seit Tagen an der türkischen Grenze warten müssen.

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