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Fünf Monate in einer heissen, dunklen Zelle in Aleppo

Der deutsche Journalist Armin Wertz wurde im Mai von den syrischen Behörden ins Gefängnis gesteckt. Nach seiner Freilassung berichtet er über seine Gefangenschaft – anderen Journalisten erging es schlechter.

Der deutsche Journalist Armin Wertz ist wieder ein freier Mann. Die fünfmonatige Gefangenschaft in Aleppo hat der 68-jährige Reporter relativ unbeschadet überstanden.
Der deutsche Journalist Armin Wertz ist wieder ein freier Mann. Die fünfmonatige Gefangenschaft in Aleppo hat der 68-jährige Reporter relativ unbeschadet überstanden.
pd
In der hart umkämpften Stadt Aleppo (Bild) wurde Armin Wertz im vergangenen Mai von syrischen Polizisten zunächst beschattet, verhört und schliesslich in Haft genommen. Die syrischen Behörden warfen dem Journalisten Einreise ohne Visum sowie unerlaubtes Fotografieren vor.
In der hart umkämpften Stadt Aleppo (Bild) wurde Armin Wertz im vergangenen Mai von syrischen Polizisten zunächst beschattet, verhört und schliesslich in Haft genommen. Die syrischen Behörden warfen dem Journalisten Einreise ohne Visum sowie unerlaubtes Fotografieren vor.
AFP
Der langjährige ARD-Korrespondent Jörg Armbruster ist im letzten März im syrischen Aleppo nur knapp dem Tod entronnen. Danach äusserte er die Vermutung, dass die Schüsse von regimetreuen Scharfschützen kamen.
Der langjährige ARD-Korrespondent Jörg Armbruster ist im letzten März im syrischen Aleppo nur knapp dem Tod entronnen. Danach äusserte er die Vermutung, dass die Schüsse von regimetreuen Scharfschützen kamen.
ARD
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Das Gefängnismartyrium von Armin Wertz in Syrien dauerte fünf Monate. Vor ein paar Tagen konnte der deutsche Journalist in seine Heimat zurückreisen. «Mir hängt die Haut um die Knochen herum», erklärt der 68-jährige Wertz, der in Haft nur Brot und Reis zu essen bekam und abgemagert ist. «Es wird Zeit, dass ich mal wieder etwas Vernünftiges zu futtern bekomme», sagt er in einem Gespräch mit «Journal 21».

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