Zum Hauptinhalt springen

Iran soll Boote für Selbstmordangriffe besitzen

In der US-Marine wächst die Angst vor iranischen Angriffen: Ein Vizeadmiral berichtet von iranischen Schiffen, die mit speziellen Sprengköpfen ausgerüstet seien.

Spannungen in der Strasse von Hormuz: Iranisches Kriegsschiff bei einem Raketentest am 1. Januar 2012.
Spannungen in der Strasse von Hormuz: Iranisches Kriegsschiff bei einem Raketentest am 1. Januar 2012.
Keystone

Der Iran hat nach Einschätzung der US-Marine Schiffe für Selbstmordangriffe im Persischen Golf ausgerüstet. Teheran hatte im Konflikt um sein Atomprogramm damit gedroht, die Strasse von Hormuz zu blockieren. Durch die Meerenge wird ein grosser Teil des arabischen Öls für den Weltmarkt verschifft.

«Der Iran hat die Zahl seiner U-Boote erhöht, und er hat die Zahl seiner schnellen Angriffsboote erhöht», sagte Vizeadmiral Mark Fox, Kommandant der US-Marinestreitkräfte in der Region. Einige der kleineren Schiffe seien mit einem grossen Sprengkopf ausgerüstet, der als Selbstmordbombe benutzt werden könne.

Bei den US-Soldaten grassiert die Angst

«Es gibt Leute, die uns angreifen können», sagt Fox bei einer Ansprache auf dem Stützpunkt von Bahrain. Die US-Flotte sei zurzeit wachsam und bereit, allfällige Angriffe abzuwehren.

Fox ist Chef der fünften Flotte, die unter anderem die Strasse von Hormuz überwacht, und sprach auf dem Stützpunkt der Einheit in Bahrain. Gemäss «Spiegel online» soll diese Einheit den iranischen überlegen sein. Die Nervosität vor Selbstmordattentaten sei aber dennoch sehr hoch. Dies auch in Erinnerung an ein Ereignis im Jahr 2000: Damals wurden 17 Besatzungsmitglieder des US-Zerstörers USS Cole von Attentätern der al-Qaida getötet.

SDA/mrs

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch