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IS-Terror in Libyen weitet sich aus

Die Terrormiliz Islamischer Staat bekannte sich zum Anschlag auf Irans Botschaft in Libyen. Zudem übernahmen die Jihadisten die Verantwortung für einen Raketenangriff auf einen Flughafen im Osten des Landes.

Keine Verletzten: Die zerstörte Residenz des iranischen Botschafters in Tripolis. (22. Februar 2015)
Keine Verletzten: Die zerstörte Residenz des iranischen Botschafters in Tripolis. (22. Februar 2015)
Reuters

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat die Verantwortung für einen Bombenanschlag auf die Residenz des iranischen Botschafters in Libyen übernommen. Zwei Sprengsätze explodierten am Eingang des Gebäudes im Zentrum der Hauptstadt Tripolis am Sonntag.

Es habe keine Opfer gegeben, meldete die amtliche iranische Nachrichtenagentur Irna. Der IS bekannte sich zudem zu einem Raketenangriff auf den Flughafen Labrak im Osten Libyens, der am Samstag bekanntgegeben wurde.

Der Airport liegt bei Baida, wo der international anerkannte libysche Ministerpräsident Abdullah al-Thinni seinen Sitz hat. Erst am Freitag hatte der IS die Verantwortung für einen Doppelanschlag im Osten Libyens übernommen, bei dem mehr als 40 Menschen getötet wurden.

In dem nordafrikanischen Land tobt fast vier Jahre nach dem Sturz Muammar al-Ghadhafi ein Machtkampf zwischen rivalisierenden libyschen Gruppen. In dem Chaos fassen radikale Organisationen wie der IS immer stärker Fuss.

SDA/chk

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