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«Ölreichtum ist ein Wachstumskiller»

Welche Wachstumsaussichten hat Tunesien? Wie entwickelt sich Ägypten? Wirtschaftsprofessor Uwe Sunde sagt den Ländern der arabischen Revolution unterschiedlichen Erfolg voraus.

«Wir werden uns durchsetzen»: Eine jemenitische Demonstrantin hat die Flaggen von Libyen, Syrien, Tunesien und Ägypten auf ihre Faust gemalt. Der Übergang zur Demokratie verspricht auch wirtschaftlich Vorteile ... (26. Oktober 2011)
«Wir werden uns durchsetzen»: Eine jemenitische Demonstrantin hat die Flaggen von Libyen, Syrien, Tunesien und Ägypten auf ihre Faust gemalt. Der Übergang zur Demokratie verspricht auch wirtschaftlich Vorteile ... (26. Oktober 2011)
Keystone
... allerdings nur, wenn er friedlich verläuft. Der ägyptische Umsturz war von Unruhen begleitet, noch hält die Armee die Macht: Protestierende in Kairo verlangen, dass das Militär die Macht an eine zivile Regierung abgibt. (7. Oktober 2011)
... allerdings nur, wenn er friedlich verläuft. Der ägyptische Umsturz war von Unruhen begleitet, noch hält die Armee die Macht: Protestierende in Kairo verlangen, dass das Militär die Macht an eine zivile Regierung abgibt. (7. Oktober 2011)
Keystone
Von den Revolutionsländern hat Syrien das niedrigste Bruttoinlandprodukt pro Kopf. Die Repression der Proteste durch Bashar al-Assads Truppen ist äusserst brutal, wirtschaftlich steht es schlecht: Unverifizierte Amateurfotografie von Demonstrierenden in Homs. (9. September 2011)
Von den Revolutionsländern hat Syrien das niedrigste Bruttoinlandprodukt pro Kopf. Die Repression der Proteste durch Bashar al-Assads Truppen ist äusserst brutal, wirtschaftlich steht es schlecht: Unverifizierte Amateurfotografie von Demonstrierenden in Homs. (9. September 2011)
Keystone
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Herr Sunde, viele arabische Länder beschreiten den Weg zur Demokratie. Wie geht es wirtschaftlich weiter? Die Ausgangslage ist in den einzelnen Ländern sehr unterschiedlich. Generell wissen wir aus vergangenen Studien, dass ein Übergang zur Demokratie das mittelfristige Wirtschaftswachstum um ein bis eineinhalb Prozent erhöhen kann. Doch das ist nicht die ganze Geschichte: Schwere Konflikte haben in der Vergangenheit dazu geführt, dass das Wirtschaftswachstum in den betroffenen Ländern um rund ein Prozent pro Jahr verringert wurde.

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