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Pakistans Ex-Präsident Musharraf ins Spital gebracht

Eigentlich sollte sich der ehemalige Machthaber wegen Hochverrat vor Gericht verantworten – nun wurde er stattdessen wegen Herzproblemen in ein Militärspital eingeliefert.

Verpasste bereits die dritte Anhörung vor Gericht: Ex-Präsident Pervez Musharraf bei einer Konferenz in Dubai. (23. März 2013)
Verpasste bereits die dritte Anhörung vor Gericht: Ex-Präsident Pervez Musharraf bei einer Konferenz in Dubai. (23. März 2013)
Reuters

Der pakistanische Ex-Präsident Pervez Musharraf ist nach Angaben eines Polizeibeamten in ein Spital eingeliefert worden. Der frühere Staatschef habe sich auf dem Weg zum Gericht schlecht gefühlt und sei in eine Einrichtung für Kardiologie in der nahe Islamabad gelegenen Stadt Rawalpindi gebracht worden, hiess es heute.

Damit verpasste Musharraf bereits die dritte Anhörung in dem Verfahren gegen ihn wegen Hochverrats. Erst gestern war der 70-Jährige nicht vor Gericht erschienen, nachdem in der Nähe seines Hauses am Stadtrand von Islamabad ein Sprengsatz entdeckt worden war.

Musharraf war 1999 bei einem Putsch in Pakistan an die Macht gekommen und hatte das Land knapp ein Jahrzehnt lang regiert. Er muss sich vor Gericht wegen Hochverrats verantworten, weil er 2007 während seiner Amtszeit den Notstand ausgerufen und die Verfassung ausser Kraft gesetzt hatte.

SDA/ajk

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