Zum Hauptinhalt springen

«Palästina ist unmöglich»

Abraham B. Jehoschua hat sich stets für die Zweistaatenlösung eingesetzt. Jetzt hat der Schriftsteller aber einen neuen Plan.

Die Flagge im Wind: Ein Palästinenser schützt sich mit einer Plastiktüte vor Tränengas. Foto: Reuters
Die Flagge im Wind: Ein Palästinenser schützt sich mit einer Plastiktüte vor Tränengas. Foto: Reuters
Khalil Hamra, Keystone

Ich erinnere mich, am dritten Tag des Sechstagekriegs, nachdem israelische Truppen Ostjerusalem, das Westjordanland und den Gazastreifen erobert hatten, immer wieder verkündet zu haben: «Jetzt muss ein Staat für die Bewohner dieser Gebiete gegründet werden.»

Zuerst hiess es noch «die Bewohner der Gebiete», nicht «die Palästinenser», und das Westjordanland und der Gazastreifen wurden «die Gebiete» genannt. Allmählich sprach man dann von den «verwalteten Gebieten», und seit etwa zwanzig Jahren heissen sie «eroberte Gebiete». Es war das Friedenslager, das für die «erez-israelischen Araber» nach und nach die Bezeichnung «Palästinenser» in den öffentlichen Diskurs einführte, während die israelischen Nationalisten von den «befreiten Gebieten» und «Judäa und Samaria» zu reden begannen, als handelte es sich um natürliche und legitime Teile des Staates Israel.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.