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Schwer verletzter Fotograf in Tunis gestorben

Der während der gewaltsamen Proteste in Tunesien schwer verletzte deutsch-französische Fotograf Lucas Mebrouk Dolega ist tot. Das teilte eine Vertreterin seines Arbeitgebers am Montag in Frankfurt mit.

Hatte keine Berührungsängste: Lucas Mebrouk Dolega mit Kindern in der Demokratischen Republik Kongo.
Hatte keine Berührungsängste: Lucas Mebrouk Dolega mit Kindern in der Demokratischen Republik Kongo.
Keystone
Die Kamera stets griffbereit: Lucas Mebrouk Dolega im Jahr 2008 inmitten von Berufskollegen.
Die Kamera stets griffbereit: Lucas Mebrouk Dolega im Jahr 2008 inmitten von Berufskollegen.
Reuters
Während eines Politgipfels in Paris: Der am 17. Januar 2011 im Alter von 32 Jahren verstorbene Lucas Mebrouk Dolega.
Während eines Politgipfels in Paris: Der am 17. Januar 2011 im Alter von 32 Jahren verstorbene Lucas Mebrouk Dolega.
Keystone
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Der 32-Jährige war am Freitag in der tunesischen Hauptstadt von einer Tränengasgranate am Kopf getroffen worden, als Sicherheitskräfte vor dem Innenministerium gewaltsam gegen Demonstranten vorgingen.

Der Sohn einer deutschen Mutter und eines französischen Vaters hatte Verletzungen am Auge und an der linken Schläfe erlitten und war in Tunis operiert worden. Er lag zuletzt im Koma.

Bereits am Sonntag war die Meldung verbreitet worden, der Fotograf sei seinen schweren Verletzungen erlegen. Später wurde dies vom französischen Konsulat in Tunis und dem Arbeitgeber des Fotografen dementiert. Der Mann lebe noch, doch sei sein Zustand kritisch, hiess es am Sonntagabend.

SDA/pbe

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