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Syrien baut an einer unterirdischen Atomanlage

Geheimdienstkreise sind überzeugt, dass in einer unzugänglichen Bergregion Syriens eine Anlage zur Entwicklung von Kernwaffen entsteht.

Syrien wurde schon öfters verdächtigt, Kernwaffen zu bauen: Satellitenbild einer zerstörten Atomanlage. (Archivbild)
Syrien wurde schon öfters verdächtigt, Kernwaffen zu bauen: Satellitenbild einer zerstörten Atomanlage. (Archivbild)
Keystone

Die syrische Regierung baut einem Bericht des «Spiegel» zufolge eine geheime unterirdische Atomanlage. Diese sei zur Entwicklung von Kernwaffen geeignet und entstehe nahe dem Ort Kusair in einer unzugänglichen Bergregion, berichtete das Magazin am Freitag vorab.

«Der Spiegel» berief sich auf Dokumente, Satellitenaufnahmen und abgehörte Gespräche, die ihm aus Geheimdienstkreisen zugänglich gemacht worden seien. Westliche Experten vermuten dem Bericht zufolge, dass es sich bei dem Projekt mit dem Codenamen Zamzam um einen Reaktor oder eine Anreicherungsanlage handeln könnte.

An dem Bau seien Experten aus dem Iran und Nordkorea beteiligt. Bewacht werde die Anlage von der libanesischen Hisbollah-Miliz.

Die syrische Regierung habe 8000 Brennstäbe aus einem früheren Atomprojekt in die neue Anlage überführen lassen, hiess es weiter. Israel hatte 2007 den «Al-Kibar»-Atomkomplex in der syrischen Wüste bei einem Luftangriff zerstört.

SDA/chk

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