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Szenen aus Bagdad von damals und heute

Die Pressefotografin Maya Alleruzzo ist in die irakische Hauptstadt gereist – zehn Jahre nach Kriegsbeginn. Mit Fotos von damals in der Hand hat sie zentrale Schauplätze aufgesucht.

Das Symbol des Sturzes: Am 9. April 2003 wird die riesige Statue des irakischen Diktators Saddam Hussein am Firdos-Platz von amerikanischen Streitkräften vom Sockel geholt. Heute ist der Platz meist menschenleer. (13. März 2013)
Das Symbol des Sturzes: Am 9. April 2003 wird die riesige Statue des irakischen Diktators Saddam Hussein am Firdos-Platz von amerikanischen Streitkräften vom Sockel geholt. Heute ist der Platz meist menschenleer. (13. März 2013)
Maya Alleruzzo, Keystone
Triumphbogen: Trotz Saddam Husseins Niederlage steht die gigantischen Krummsäbel-Skulptur auch heute noch in Bagdad. 2008 patrouillierten hier amerikanische Soldaten. (13. März 2013)
Triumphbogen: Trotz Saddam Husseins Niederlage steht die gigantischen Krummsäbel-Skulptur auch heute noch in Bagdad. 2008 patrouillierten hier amerikanische Soldaten. (13. März 2013)
Maya Alleruzzo, Keystone
Neue Bewohner: Nur gerade 35 Tiere des Zoos überlebten den Krieg. Heutzutage beherbergt der Park wieder über Tausend Tiere und ist ein beliebtes Ausflugsziel für Familien. (13. März 2013)
Neue Bewohner: Nur gerade 35 Tiere des Zoos überlebten den Krieg. Heutzutage beherbergt der Park wieder über Tausend Tiere und ist ein beliebtes Ausflugsziel für Familien. (13. März 2013)
Maya Alleruzzo, Keystone
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Wenn nicht die wöchentlichen Meldungen über Anschlagsserien wären, wenn die zahlreichen Checkpoints und die Löcher in den Fassaden nicht wären, könnte Bagdad eine ganz normale Stadt sein. Vor zehn Jahren, am 20. März 2003 begann die von den USA angeführte Invasion des Iraks. Zahlreiche Fotografen reisen mit den amerikanischen Soldaten mit, der Begriff des «embedded journalism», des eingebetteten Journalismus, macht die Runde. Ihre Bilder sind aber keineswegs nur Werbefotografien für das US-Militär; den geübten Pressefotografen gelingt es, auch Elend und Alltag festzuhalten.

Mit zahlreichen dieser Aufnahmen im Gepäck ist nun die Fotografin Maya Alleruzzo nach Bagdad gereist. Dort stellte sie sich an den Ort der entsprechenden Aufnahme und liess diese ins Bild halten – so dass die alten Aufnahmen in die neue Umgebung passten.

Zoo beschützt

Manche der Bilder erzählen Geschichten wie jene des Bagdader Zoos. Die Zoowärter flüchteten vor den Angriffen; alle Tiere bis auf 35 verendeten. Schliesslich schlugen US-Soldaten beim Zoo einen kleinen Stützpunkt auf, um diesen zu schützen. Den Zoo gibt es heute immer noch.

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