Zum Hauptinhalt springen

Wie der Iran den Libanon benutzt

Der Besuch des iranischen Präsidenten, Mahmoud Ahmadinejad, in Beirut ist auch als Provokation Israels gedacht.

Heissen den Präsidenten «sehr, sehr herzlich willkommen»: Plakate an der Beiruter Flughafenstrasse.
Heissen den Präsidenten «sehr, sehr herzlich willkommen»: Plakate an der Beiruter Flughafenstrasse.
Reuters

Wenn Mahmoud Ahmadinejad heute aus dem Flugzeug steigt und ins Zentrum der libanesischen Hauptstadt fährt, erwartet ihn ein politisches Heimspiel. Entlang der Beiruter Flughafenstrasse hängen Plakate mit der Aufschrift: «Der iranische Präsident ist sehr, sehr herzlich willkommen!»

Nicht, dass Ahmadinejad wirklich allen Libanesen ein lieber Gast wäre. Im Gegenteil: Teile der Regierung und der Bevölkerung machen notgedrungen gute Miene zu einem abgeschmackten Schauspiel. Währenddessen trommelt die mächtige Schiiten-Organisation Hizbollah, um Zehntausende jubelnder Schiiten entlang der Strassen aufzureihen. Sie sollen Ahmadinejads Tour durch den im Krieg gegen Israel zerstörten Südlibanon zu einem Triumphzug werden lassen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.