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Wie die Zerstörung von C-Waffen funktioniert

In Syrien hat gestern die Zerstörung des Chemiewaffenarsenals des Assad-Regimes begonnen. Die Inspektoren arbeiten mit Hämmern, Beton und Bulldozern. Kompliziert wird es erst später.

560 Tonnen Chemiewaffen werden auf dem US-Schiff Cape Ray auf hoher See unschädlich gemacht: Ein Crew-Mitglied des norwegischen Begleitschiffs bei einer Sicherheitsübung.
560 Tonnen Chemiewaffen werden auf dem US-Schiff Cape Ray auf hoher See unschädlich gemacht: Ein Crew-Mitglied des norwegischen Begleitschiffs bei einer Sicherheitsübung.
Keystone
Hier wird die erste Ladung C-Waffen aus Syrien erwartet: Eine Frau sitzt am Hafen von Limassol auf Zypern.
Hier wird die erste Ladung C-Waffen aus Syrien erwartet: Eine Frau sitzt am Hafen von Limassol auf Zypern.
AFP
US-Aussenminister John Kerry (rechts) – hier mit seinem russischen Amtskollegen Sergei Lawrow – lobt die Kooperationsbereitschaft der syrischen Regierung bei der Vernichtung ihres Chemiewaffenarsenals.
US-Aussenminister John Kerry (rechts) – hier mit seinem russischen Amtskollegen Sergei Lawrow – lobt die Kooperationsbereitschaft der syrischen Regierung bei der Vernichtung ihres Chemiewaffenarsenals.
Keystone
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Ein internationales Inspektorenteam hat am Sonntag mit der Zerstörung von syrischen Chemiewaffen und Produktionsstätten der Kampfstoffe begonnen. Das Regime des syrischen Diktators Bashar al-Assad besitzt rund 1000 Tonnen chemischer Kampfstoffe, vor allem das Nervengas Sarin. Die Experten von UNO und OPCW (Organisation für das Verbot chemischer Waffen) zerstörten laut eigenen Angaben bereits erste Raketensprengköpfe und Bomben, die mit Kampfstoffen ausgerüstet waren, sowie Ausrüstungen zum Mischen und Abfüllen von Chemikalien. Gemäss der vom UNO-Sicherheitsrat im vergangenen September verabschiedeten Resolution sollen die syrischen Produktionsstätten zur Herstellung von Chemiewaffen bis am kommenden 1. November zerstört werden.

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