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Das Plastik-Zeitalter

Nicht nur der Trabi war aus Kunststoff. Auch Sportwagenhersteller waren von den Karosserieteilen aus Fiberglas begeistert. Sie revolutionierten ab den 1950er-Jahren die Fahrzeugproduktion. Sogar ein Schweizer Auto setzte auf das Material.

Der BMW M1 wurde 460-mal gebaut und ist bis 1980 wohl das teuerste Kunststoff-Strassenfahrzeug, das je gebaut wurde.
Der BMW M1 wurde 460-mal gebaut und ist bis 1980 wohl das teuerste Kunststoff-Strassenfahrzeug, das je gebaut wurde.
BMW Archiv
Der Rochdale Olympic war das konsequenteste Kunststofffahrzeug, verzichtete man doch fast vollständig auf verstärkenden Stahl.
Der Rochdale Olympic war das konsequenteste Kunststofffahrzeug, verzichtete man doch fast vollständig auf verstärkenden Stahl.
Zwischengas.com/Balz Schreier
Der Lotus Esprit wurde nicht zuletzt durch einen James-Bond-Film bekannt, wo man den Kunststoffsportwagen auch als Unterseeboot erleben durfte.
Der Lotus Esprit wurde nicht zuletzt durch einen James-Bond-Film bekannt, wo man den Kunststoffsportwagen auch als Unterseeboot erleben durfte.
Zwischengas.com/Daniel Reinhard
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In den Fünfzigerjahren begann ein neuer Werkstoff die Fahrzeugherstellung zu revolutionieren. GRP oder Fiberglas erlaubte die kostengünstige Herstellung von Kunststoff-Karosserieteilen hoher Festigkeit.

Vor allem Produzenten von Sportwagen wandten sich begeistert dem neuen Material zu, es entstanden aber auch Limousinen und Kleinstfahrzeuge aus diesem Werkstoff. Meist liessen es die Firmen dabei bewenden, den Karosserieaufbau aus Plastik zu bauen, doch Unentwegte wie Lotus und Rochdale gingen einen Schritt weiter und bauten Gesamtfahrzeuge aus Kunststoff.

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