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Grüne KanzlerkandidatinBaerbock lässt Interview platzen, Zeitung druckt leere Seite

Sie habe für das «BamS»-Interview keinen Termin gefunden: Annalena Baerbock. (Archivbild)
Bislang hätten alle grünen Spitzenkandidaten Zeit für ein Interview mit der «Bild am Sonntag» gefunden, schreibt die Zeitung.
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AFP/chk

72 Kommentare
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    Jürgen Baumann

    Nun ist auch klar, warum es zu "Terminproblemen" gekommen ist. Die Zeitung ist toxisch.

    Nach Appellen von Umweltexperten ist die Abfallverzeichnis-Verordnung (AVV) ergänzt worden, die festlegt, wie Abfälle entsorgt werden müssen. Das teilte die Arbeitsgemeinschaft der Sonderabfall-Entsorgungs-Gesellschaften der Länder (AGS) mit. Demnach müssen sämtliche Exemplare der "Bild"-Zeitung künftig in den Sondermüll gegeben werden.

    "Aktuelle Analysen zeigen, dass der Inhalt der "Bild"-Zeitung mit seiner Mischung aus Hetze, Lügen und Kampagnenjournalismus inzwischen eine so hohe Toxizität angenommen hat, dass eine Entsorgung über den bei Zeitungen sonst üblichen Papiermüll nicht mehr akzeptabel ist", heisst es in einem Gutachten.

    Aus demselben Grund wird auch dringend davon abgeraten, das Blatt in den Bio-Kehricht zu werfen. "Ja, Exkremente dürfen normalerweise durchaus auf den Kompost, aber in diesem Fall ist die Konzentration einfach zu hoch. Böden droht Eutrophierung, Grundwasser ist gefährdet", erklärt der AGS-Sprecher. "Grundwassergefährdung ist übrigens auch der Grund, warum wir vom Upcycling der 'Bild'-Zeitung zum Klopapier dringend abraten. Hinzu kommt die Gefahr von Hautirritationen und Analvergiftungen."

    Stattdessen müssen Leser des Blattes alte Ausgaben künftig zur nächstgelegenen Sondermülldeponie bringen, wo die "Bild"-Zeitung gegen eine Gebühr von 10 Euro pro Ausgabe fachgerecht entsorgt werden kann. Hier wird das Blatt in Einzelteile zerlegt und sortiert.

    Ironie aus.