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Es drohen EntlassungenBasler Duty-Free-Kette will Stellen streichen

Der Detailhändler Dufry mit Hauptsitz in Basel prüft nun, ob mit Frühpensionierungen und anderen Massnahmen Entlassungen verhindert werden können.

Einer der Dufry Shops am Basler Euroairport.
Einer der Dufry Shops am Basler Euroairport.
Pierre Stoffel

Die Corona-Pandemie hat nicht nur Auswirkungen auf die Airlines. Auch die Duty-Free-Shops, die vor allem an den Flughäfen zu finden sind, leiden unter dem massiven Passagierrückgang der letzten Monate. Der globale Detailhändler Dufry mit Hauptsitz in Basel vermeldet am Mittwoch, dass die Verkäufe zwischen 40 und 70 Prozent zurückgegangen sind.

Deshalb sollen nun die Personalkosten um 20 bis 35 Prozent gesenkt werden. «Die Reduktion der Personalkosten beinhaltet Frühpensionierungen, einen zurückhaltenden Umgang mit saisonalen Arbeitsverträgen, staatliche Unterstützungsbeiträge sowie einen Stellenabbau über alle organisatorischen Ebenen und Länder hinweg.»

Dufry ist in 65 Ländern mit rund 2400 Shops vertreten und beschäftigt knapp 31’000 Mitarbeiter. Ob es überhaupt zu Entlassungen kommt, und wie viele davon Angestellte in der Schweiz oder Basel betreffen, werde derzeit noch geprüft, sagt Renzo Radice, der globale Kommunikationschef. Dass Shops zugehen, sei indes eher unwahrscheinlich.

(kha)