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Sport-News heuteWieder stirbt ein Pferd am Herpes-Virus +++ Teichmann siegt zum Auftakt +++ IOC bremst Lukaschenko aus +++

Die nationalen und internationalen Sportmeldungen in der Übersicht.

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Tennis: Erfolgreicher Auftakt für Teichmann

Nur gerade 66 Minuten benötigte Jil Teichmann (WTA 54) beim Turnier in Dubai um in die zweite Runde einzuziehen. Die 23-Jährige bezwang Katarina Zavatska (WTA 128) 6:1, 6:2. Nun trifft sie auf die Tschechin Petra Kvitova, die direkt mit dem Turniersieg von Doha im Gepäck anreist. Gegen die Nummer 4 der Setzliste hat Teichmann noch nie gespielt. (red)

Geglückter Auftakt für Teichmann: Zweisatzsieg gegen Zavatska
Geglückter Auftakt für Teichmann: Zweisatzsieg gegen Zavatska
Bild: Keystone
Reiten: Die Zahl der Herpes-Opfer steigt weiter

Die Zahl der toten Pferde nach Herpes-Infektionen bei einem Reitturnier in Valencia ist weiter gestiegen. Nach Angaben des Weltverbandes FEI vom Montag musste ein Tier in einer Klinik der spanischen Stadt eingeschläfert werden. Damit sind inzwischen zehn Todesfälle bekannt. Nach Angaben von Teilnehmern der Turnierserie in Valencia ist die Zahl sogar noch höher.

Auch die Zahl der europäischen Länder mit nachgewiesenen Fällen der Virusvariante EHV-1 ist gewachsen. In Europa ist nach Spanien, Deutschland, Belgien, Frankreich und Schweden nun auch Italien betroffen. Laut FEI gibt es einen Fall in Mailand.

Der Schweizerische Verband für Pferdesport hat am Montag sämtliche Turniere im Land bis Ende März untersagt. Er zieht damit mit den Massnahmen der FEI gleich, der schon vergangene Woche alle Wettkämpfe aus den Kalendern strich. (dpa/red)

Olympisches: IOK erkennt Wahl von Lukaschenkos Sohn nicht an

Das Internationale Olympische Komitee hat seine Sanktionen gegen Belarus wegen der Machenschaften von Machthaber Alexander Lukaschenko bekräftigt. Die Wahl von Lukaschenkos Sohn Viktor zum Nachfolger seines Vaters als Chef des Nationalen Olympischen Komitees werde vom IOK nicht anerkannt. Zudem bleiben die bereits im Dezember verhängten Strafen vorläufig in Kraft.

Ende des Vorjahres hatte das IOK Lukaschenko und dessen Sohn Viktor von allen olympischen Aktivitäten einschließlich der Sommerspiele in Tokio ausgeschlossen. Zudem sind IOK-Zahlungen an Belarus eingefroren, sofern sie nicht Athleten-Stipendien oder Kosten für die Vorbereitung auf die Olympischen Spiele sind. Das damals noch von Alexander Lukaschenko geführte nationale olympische Komitee habe Athleten nicht ausreichend vor politischer Diskriminierung geschützt, hiess es zur Begründung. (dpa)

Vom IOC ausgebremst: Belarus-Staatsführer Alexander Lukaschenko.
Vom IOC ausgebremst: Belarus-Staatsführer Alexander Lukaschenko.
Bild: Keystone
Ski alpin: Keine Medaille für Durrer

Delia Durrer hat bei den Junioren-Weltmeisterschaften im bulgarischen Bansko eine Medaille im Super-G klar verpasst. Die 18-jährige Nidwaldnerin belegte mit 6 Zehntel Rückstand auf das Podest Platz 5. Die zweite gestartete Schweizerin, Delphine Darbellay, schied aus.

Im Super-G leer ausgegangen: Delia Durrer. (Foto: Urs Flüeler/Keystone)

Die Medaillen gingen alle nach Österreich. Lena Wechner gewann vor ihren Teamkolleginnen und Vornamens-Vetterinnen Magdalena Kappaurer und Magdalena Egger. (heg)

Eishockey: Gleich vier NHL-Schweizer treffen

Die Schweizer Spieler in der NHL zeigten sich am Sonntagabend in Torlaune. Roman Josi sorgte mit einem Assist und dem Gamewinner im Penaltyschiessen dafür, dass seine Nashville Predators 4:3 n.P. gegen die Dallas Stars gewannen. Nino Niederreiter war beim 4:2-Sieg der Carolina Hurricanes gegen die Florida Panthers für den zweiten Treffer der Hurricanes verantwortlich.

Roman Josi trifft im Penaltyschiessen. (Foto: Richard W. Rodriguez/Keystone)

Pius Suter und Philipp Kuraschew sorgten mit je einem Tor dafür, dass ihre Chicago Blackhawks zwischenzeitlich gegen die Tampa Bay Lightning 3:0 führten. Dann kam jedoch die grosse Wende für den Gegner. Die beiden Schweizer verloren mit Chicago am Schluss 3:6. (heg)

Weitere Resultate

New York Islanders - Buffalo Sabres 5:2

Boston Bruins - New Jersey Devils 0:1

Philadelphia Flyers - Washington Capitals 1:3

Pittsburgh Penguins - New York Rangers 5:1

Calgary Flames - Ottawa Senators 3:4 n.P.

Basketball: James gewinnt Allstar-Game

Trotz seiner Kritik an einem NBA-Allstargame inmitten der Corona-Pandemie hatte LeBron James dann doch richtig Spass. Der Basketball-Profi der Los Angeles Lakers verbuchte am Sonntag in Atlanta mit dem 170:150 gegen Team Durant den vierten Sieg in seinem vierten Spiel als Captain einer Allstar-Mannschaft und feierte vor allem das Zusammenspiel mit Stephen Curry von den Golden State Warriors. «Das war das erste Mal, dass ich mit Steph in einem Team war und es war eine Ehre. Es war toll da draussen mit Steph und Giannis auf dem Feld zu stehen», sagte James unmittelbar nach dem letzten Wurf zum Endergebnis in der State Farm Arena.

Noch während der überragende Giannis Antetokounmpo von den Milwaukee Bucks als wertvollster Spieler der Allstar-Partie ausgezeichnet und damit für die 35 Punkte und eine perfekte Quote von 16 Treffern bei 16 Würfen geehrt wurde, war James bereits geduscht zu seiner Pressekonferenz erschienen. Bei aller Freude am mitunter spektakulären Basketball seiner Mannschaft um ihn, Curry, Antetokounmpo und Luka Doncic: Jede zusätzliche Minute Pause bis zum Start der zweiten Saisonhälfte mit den Lakers war dem 36 Jahre alten Superstar den schnellen Abschied wert. Nur Mike Conley (Utah Jazz) aus dem Team von Durant spielte zudem weniger Minuten als James. (dpa)

Eishockey: Lugano und Servette gewinnen Derbys

Lugano kam beim Kantonsrivalen Ambri-Piotta zu einem 3:1-Erfolg. Jani Lajunen entschied das Tessiner Derby im Alleingang. Der Finne schoss alle Lugano-Tore. Das erste in Überzahl, das zweite bei Gleichstand auf dem Eis und das letzte in Unterzahl. Petr Cajka verkürzte für Ambri zum zwischenzeitlichen 1:2.

Luganos Dreifach-Torschütze Jani Lajunen. (Foto: Pablo Gianinazzi/Keystone)

Auch im zweiten Spiel am Sonntag stand ein Derby auf dem Programm, das von einer Person geprägt wurde. Guillaume Asselin gelangen für Servette beim 5:1-Sieg gegen Lausanne drei Treffer. Der Kanadier ist von Partnerclub Sierre für drei Spiele ausgeliehen. Die weiteren Servette-Treffer schossen Tyler Moy und Noah Rod, für Lausanne traf Charles Hudon. (heg)

Leichtathletik: Ajla del Ponte wird überlegen Europameisterin

Welch Exploit der 24-jährigen Tessinerin: Ajla Del Ponte gewann den 60-m-Final an der Hallen-EM in Torun in der Jahresweltbestzeit von 7,03 Sekunden und damit ihr erstes internationales Gold. Sie egalisierte dabei den Schweizer Rekord von Mujinga Kambundji, die im Februar 2018 in Magglingen gleich schnell gewesen war. Zweite wurde die Finnin Lotta Kemppinen in 7,22.

Del Ponte hatte sich als Schnellste für den Final qualifiziert (7,19), dabei aber schon den Eindruck hinterlassen, ihre Bestleistung von 7,14 übertreffen zu können. Nach Angelica Moser im Stabhochsprung gewann sie damit den zweiten Titel für die Schweiz an dieser EM, insgesamt ist es der 13. für die Schweiz, der siebte für eine Frau.

Wie Lea Sprunger trainiert Del Ponte in den Niederlanden bei Laurent Meuwly, dem Schweizer Erfolgstrainer aus Fribourg. Ihren Durchbruch schaffte sie ausgerechnet im vergangenen (Corona)-Jahr, als sie ihr Training zwangsläufig umstellen musste und durch neue Impulse zu neuer Schnelligkeit fand. (mos)

Deklassierte die Konkurrenz: Ajla Del Ponte.
Deklassierte die Konkurrenz: Ajla Del Ponte.
Foto: Piotr Hawalej (Getty Images)

Tennis: Golubic im Final chancenlos

Es wurde nichts mit ihrem zweiten WTA-Turniersieg: Viktorija Golubic (WTA 130) verlor im Final in Lyon gegen die Dänin Clara Tauson (WTA 139) 4:6, 1:6. Der Auftakt war noch vielversprechend gewesen, der 28-Zürcherin gelang gleich ein Break und sie lag 2:0 in Front. Dann aber passte nicht mehr viel zusammen. Golubic kämpfte zwar und wehrte fünf Matchbälle ab, konnte aber die klare Niederlage nicht abwenden.

So ging und auch das zweite Duell der beiden Qualifikantinnen, die überraschend in den Final vorgestossen waren, an die Dänin. Die erst 18-jährige Tauson gewann 2019 am Australian Open den Titel bei den Juniorinnen, auf WTA-Stufe ist es ihr erster Turniersieg. Golubic muss nach ihrem Triumph 2016 in Gstaad auf ihren zweiten WTA-Turniersieg warten. (rom)

Nach gutem Beginn eine klare Niederlage: Viktorija Golubic.
Nach gutem Beginn eine klare Niederlage: Viktorija Golubic.
Foto: Sandrine Thesillat (Freshfocus)

Langlauf: Cologna zum WM-Abschluss Neunter
Dario Cologna war am letzten Tag der WM bester Schweizer.
Dario Cologna war am letzten Tag der WM bester Schweizer.
Foto: Federico Modica (Freshfocus)

Dario Cologna beendet die 50 km klassisch als Neunter. Auch Jason Rüesch überzeugte als Elfter am letzten Tag der Nordisch-WM in Oberstdorf. Johannes Kläbo, der vermeintliche Sieger im Schlussspurt, wurde nachträglich disqualifiziert, weil er den Russen Alexander Bolschunow eingangs der finalen Geraden behinderte. Dieser brach sich dabei einen Stock. Nach dem Juryentscheid erbte der Norweger Emil Iversen den Sieg. Bolschunow blieb die (bittere) Silbermedaille. (cb)

Golf: Pionier Gaston F. Barras gestorben

Sein Name ist unzertrennbar mit Golf und Crans-Montana verbunden. Nun ist Gaston-François Barras kurz vor seinem 90. Geburtstag gestorben. Er war Pionier im Golfsport in der Schweiz und besonders im Wallis. In Crans-Montana war er bereits 1939 bei der ersten Austragung des Schweizer Open (später European Masters) als Caddy dabei, damals gerade einmal acht Jahre alt. Selbst wurde er ein sehr guter Golfer (Handicap 1). Später war er Ehrenpräsident des Schweizerischen Golfverbands ASG, Präsident des GC Crans und Ehren-Vizepräsident der European Tour. (rom)

Biathlon: Eckhoff mit Start-Ziel-Sieg, Selina Gasparin beste Schweizerin

Die Norwegerin Tiril Eckhoff hat beim Biathlon-Weltcup in Nove Mesto in der Verfolgung souverän gewonnen. Bei ihrem ungefährdeten Start-Ziel-Erfolg leistete sich die vierfache Pokljuka-Weltmeisterin drei Fehler und hatte nach den zehn Kilometern 24 Sekunden Vorsprung auf die zweitplatzierte Deutsche Denise Herrmann. Rang drei sicherte sich am Sonntag Marte Olsbu Röiseland aus Norwegen (3 Fehler/+ 29,9 Sekunden). Mit dem zehnten Saisonerfolg baute Eckhoff ihre Führung in der Gesamtwertung weiter aus.

Selina Gasparin war auf dem 22. Rang die beste Schweizerin, Irene Cadurisch holte als 32. ebenfalls noch Weltcuppunkte.

Bei den Männern feierten die Brüder Tarjei und Johannes Thingnes Bö aus Norwegen einen Doppelsieg. Der Schweizer Benjamin Weger wurde 26. (lai/dpa)

Leichtathletik: Ehammer mit drei Nullern im Stab

Grosse Enttäuschung für Zehnkämpfer Simon Ehammer an der Hallen-EM in Torun: Nach einem sehr guten Start in den zweiten Siebenkampf-Tag von Platz 2 aus und mit 7,82 Sekunden über 60 m Hürden bereitete ihm das Stabspringen erneut Probleme. Der 21-jährige Appenzeller, Mitfavorit auf eine Medaille, scheiterte dreimal auf der Anfangshöhe von 4,50 m — was für ihn mit einer Bestleistung von 5,00 m ein Sicherheitssprung hätte sein sollen.

Simon Ehammer erlebte eine Enttäuschung.
Simon Ehammer erlebte eine Enttäuschung.
Foto: Keystone/EPA

Bereits an den Schweizer Mehrkampfmeisterschaften Anfang Februar hatte er auf dem Weg zu einem Glanzresultat dreimal auf 4,70 m gerissen. Ob Ehammer seinen Wettkampf damit beendet oder am Abend trotzdem noch den abschliessenden 1000-m-Lauf absolvieren wird, ist noch nicht klar. In Führung liegt mit grossem Abstand Weltrekordhalter Kevin Mayer. Die weiteren Entscheidung sind auf RTS oder hier zu sehen. (mos)

Golf: Schweizerin Valenzuela geht auf Platz 3 ins Final

Mit der besten Runde des ganzen Turniers hat sich Albane Valenzuela bei der LPGA Drive on Championship in Florida in den letzten Flight gespielt. Schon der Start in die neue Saison war der Genferin geglückt, beim zweiten Turnier auf der LPGA begann sie auf dem geteilten 16. Zwischenrang noch besser. Mit insgesamt eins unter Par qualifizierte sich die 23-Jährige erneut locker für den Cut.

Im dritten Durchgang spielte sie fehlerfrei, realisierte auf den Front- und den Backnine je drei Birdies. Die sechs unter Par ist das beste Tagesresultat im ganzen Weltklassefeld, entsprechend machte sie mehr als 20 Plätze gut und spielt erstmals in ihrer Karriere im letzten Flight bei einem LPGA Turnier.

Die Genferin Albane Valenzuela beeindruckt.
Die Genferin Albane Valenzuela beeindruckt.
Foto: Michael Reaves (Getty Images)

Wegen diversen Verletzungen und ihrer Covid-Erkrankung war 2020 ein sehr schwieriges Jahr für die Genferin gewesen. «In den letzten Monaten war ich sehr viel im Bett, umso glücklicher bin ich nun, dass ich endlich wieder schmerzfrei spielen kann. Ich weiss, dass es nicht selbstverständlich ist», sagt sie im Interview mit der LPGA.

Dort erzählt Valenzuela auch noch von einem familieninternen Duell. Der Golden Ocala Golf & Equestrian Club sei ein spezieller Ort. «Vor drei Jahren habe ich meinem Bruder als Caddie hier geholfen. Er hatte sich mit 68 Schlägen für die U.S. Juniors qualifiziert. Er sagte die ganze Woche, du musst nur mein Score schlagen. Das hat nun geklappt. Ich freue mich, dass ich ihn schlagen konnte und dafür schuldet er mir nun einen Kaffee», lacht Valenzuela nach dem sehr speziellen Tag. Im letzten Flight spielt sie zusammen mit den beiden Amerikanerinnen Austin Ernst und Jennifer Kupcho. Dabei hat die junge Schweizerin nichts zu verlieren, Ernst liegt bei 13 unter Par, Kupcho einen Schlag zurück. (rst)

Golf: «Hulk» DeChambeau schlägt wieder zu – 370 Yards übers Wasser

Bryson DeChambeau riss die Arme in die Luft und die zugelassenen Fans im Bay Hill Club & Lodge jubelten, als hätte der 27-jährige Golfstar aus den USA gerade das berühmte Masters-Turnier gewonnen. Dabei war es nur der Abschlag auf der sechsten Spielbahn am dritten Tag des PGA-Tour-Turniers in Orlando – aber kein gewöhnlicher. Der Golf-«Hulk» DeChambeau hatte wieder zugeschlagen.

Der US-Kraftprotz schlug den Ball am Samstag bei der Arnold Palmer Invitational auf dem Par-5-Loch mal eben direkt Richtung Fahne und 370 Yards (knapp 340 Meter) über ein Wasserhindernis. Die Bahn ist eigentlich 531 Yards lang und verläuft in der Form eines Hufeisens – mit dem See in der Mitte. Bis Sonntagmorgen wurde das Video des Kunstschlages in den sozialen Netzwerken schon millionenfach abgerufen.

«Oh Mann, ich habe mich wieder wie ein Kind gefühlt. Es war fast so, als würde man ein Turnier gewinnen. Ich hatte Gänsehaut, als ich sah, dass es keinen Spritzer gab», sagte DeChambeau, der vor der Schlussrunde in Orlando mit einem Schlag Rückstand auf den Engländer Lee Westwood geteilter Zweiter ist. (dpa)

Tennis: Golubic steht in Lyon im Final

Viktorija Golubic (28) steht beim WTA-Turnier in Lyon im Endspiel. Die Zürcherin und Nummer 129 der Weltrangliste schlug im Halbfinal die Französin Fiona Ferro (WTA 46) in drei umkämpften Sätzen 4:6, 6:0 und 7:6. Im Final trifft Golubic auf die Dänin Clara Tauson, die Nummer 139 der Welt. (tmü)

In Lyon begann die Reise für Golubic in der Qualifikation, nun steht sie im Endspiel.
In Lyon begann die Reise für Golubic in der Qualifikation, nun steht sie im Endspiel.
Keystone

Skispringen: Rang 7 für das Schweizer Team

Die Schweizer Skispringer haben bei der Nordisch-WM im Teamwettkampf zum Abschluss Platz 7 erreicht. Im Team mit Dominik Peter, Andreas Schuler und Gregor Deschwanden konnte vor allem Leader Simon Ammann überzeugen, er sprang auf 127,5 und 129 Meter. Den Sieg sicherte sich das deutsche Team vor Österreich und Polen. (tmü)

Solide, aber nicht mehr: Das Schweizer Team und Simon Ammann.
Solide, aber nicht mehr: Das Schweizer Team und Simon Ammann.
Keystone

Tennis: Federer spielt beim Comeback gegen Chardy oder Evans
Bereit für seinen ersten Ernstkampf nach über einem Jahr: Roger Federer.
Bereit für seinen ersten Ernstkampf nach über einem Jahr: Roger Federer.
Foto: Tess Derry (Keystone)

Roger Federer trifft bei seinem Comebackturnier in Doha am Montag oder Dienstag nach einem Freilos in der ersten Runde entweder auf Jérémy Chardy (ATP 64) oder den Briten Daniel Evans (ATP 28). Gegen den Franzosen hat er vier von fünf Begegnungen gewonnen, zuletzt in Indian Wells 2018. Die einzige Niederlage erlitt er gegen den 34-Jährigen in Rom 2014. Chardy hat dieses Jahr schon drei Turniere bestritten und sechs Siege errungen, am Australian Open war er gegen Djokovic aber im Startspiel chancenlos.

Gegen den 30-jährigen Daniel Evans hat Federer in drei Partien, alle an Grand-Slam-Turnieren, noch keinen Satz abgegeben. Der Engländer aus Birmingham gewann in Melbourne im Februar sein erstes ATP-Turnier und schlug dabei auch Chardy klar. Am Australian Open scheiterte er dann aber ebenfalls in der 1. Runde. Evans verpasste als Nummer 28 der Weltrangliste die Gesetztenliste nur ganz knapp.

Als Nummer 2 gesetzt

Federer bestreitet sein erstes Turnier seit dem 30. Januar 2020. Er wurde an diesem ATP-250-Turnier in Doha hinter Dominic Thiem an Nummer 2 gesetzt, als Nummer 5 der Weltrangliste. Im Viertelfinal könnte er auf Borna Coric (ATP 26) treffen, im Halbfinal auf Denis Shapovalov (4). Federer traf inzwischen in Doha ein und erklärte über die sozialen Medien, wie sehr er sich auf sein Comeback freue. (rst)

Rad: Van der Poel gewinnt Strade Bianche

Mathieu van der Poel hat den Frühjahrsklassiker Strade Bianche für sich entschieden. Der 26-jährige Belgier attackierte beim 184 km langen Rennen mit Start und Ziel in Siena im Schlussaufstieg und setzte sich von seinen Fluchtgefährten Julian Alaphilippe und Egan Bernal ab. Schweizer konnten beim Schotterrennen in der Toskana nicht um den Tagessieg mitfahren. Stefan Küng attackierte während dem Rennen zwar einmal an der Spitze, die Favoriten liessen den 27-jährigen Thurgauer aber nicht wegziehen. Küng beendete das Rennen mit sechseinhalb Minuten Rückstand auf van der Poel auf dem 34. Rang. (heg)

Snowboard: Zogg auf dem Podest

Julie Zogg erreichte beim Parallel-Riesenslalom im slowenischen Rogla ihren dritten Podestplatz der Saison. Die 28-jährige Sarganserländerin wurde Dritte. Zogg bezwang im kleinen Final die Österreicherin Claudia Riegler um 14 Hundertstel. Gewonnen hat das Rennen Ramona Hofmeister aus Deutschland.

Bei den Männern gab es keinen Schweizer Podestplatz. Nevin Galmarini schied im Viertelfinal aus. Den Sieg sicherte sich der Einheimische Zan Kosir. (heg)