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«Bern muss bei 5G mehr tun»

Sunrise-Chef Olaf Swantee fordert, dass die Politik mehr gegen Fake News zum neuen Mobilfunkstandard tut.

«Die Kundinnen und Kunden erhalten dort ein schnelleres Internet, wo das bislang nicht der Fall war»: Olaf Swantee. Foto: Samuel Schalch

«Die Kundinnen und Kunden erhalten dort ein schnelleres Internet, wo das bislang nicht der Fall war»: Olaf Swantee. Foto: Samuel Schalch

Sunrise und Swisscom überbieten sich aktuell mit Werbung zu 5G. Haben Sie damit den Widerstand gegen den Mobilfunkstandard nicht erst recht angeheizt?
Die Schweiz ist in Europa das erste Land, das dank Sunrise 5G erhalten hat. Darauf bin ich stolz. Ich will das auch vermarkten können. Wir haben es aber versäumt, zusammen mit der Politik die falschen Fakten zu 5G zu widerlegen. Wenn ich es mache, heisst es ja: Der arbeitet in der Branche, klar ist der Sunrise-Chef für 5G. Widerstand gab es schon gegen 3G und 4G. Neu ist aber das Ausmass, verstärkt durch die sozialen Medien und Fake News zu 5G. Da hätte ich mir deutlichere Signale aus Bundesbern gewünscht.

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