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«Ich vermisse weltweit ein genügend starkes Vorgehen gegen Doping»

Nach den Enthüllungen zum Staats­doping in Russland ist Matthias Kamber ernüchtert. Der Direktor der Stiftung Antidoping Schweiz fordert strukturelle Veränderungen. Zudem brauche es für den Kampf gegen Doping mehr Geld.

Philipp Hufschmid
Sport hat Matthias Kamber schon immer fasziniert. Chemie auch. In seinem Amt als Direktor von Antidoping Schweiz gehen die beiden Gebiete eine spannende Verbindung ein.
Sport hat Matthias Kamber schon immer fasziniert. Chemie auch. In seinem Amt als Direktor von Antidoping Schweiz gehen die beiden Gebiete eine spannende Verbindung ein.
Andreas Blatter

Herr Kamber, hat Antidoping Schweiz alles dafür getan, damit an den Olympischen Spielen in Rio keine Schweizer Athleten positiv getestet werden?Matthias Kamber: Ja, alles Menschenmögliche haben wir getan. Einerseits haben wir alle Athletinnen und Athleten geschult und überprüft, ob sie Medikamente nehmen, bei denen Vorsicht geboten ist. Anderseits haben wir die Begleitpersonen auf die spe­zifischen Anforderungen von Olympischen Spielen vorbereitet, also zum Beispiel darauf, wie die Aufenthaltsorte der Athleten gemeldet werden müssen.

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