Loubegaffer: Musikalischer Präsident

Die Loubegaffer schauen hin, hören zu und rapportieren, was unter den Berner Lauben zu reden gibt.

Multitalent: Markus Lüthi singt an der Fussballgala.

Multitalent: Markus Lüthi singt an der Fussballgala. Bild: Daniela Frutiger/PD

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Dank der Denim-Werbung ­wissen die Loubegaffer, dass es Männer gibt, denen alles ein bisschen leichterfällt. Zu dieser ­Kategorie gehört auch FC-Thun-Präsident Markus Lüthi. Der Tausendsassa mit Wohnsitz in Köniz ist nicht nur Unternehmer und Geldzusammenkratzer für seinen Fussballklub. Nein, er ist auch noch Musiker. Davon konnten sich die Schweizer Fussballstars an der Award Night der Swiss Football League in Luzern überzeugen. Lüthi trat dort als Sänger und Gitarrist mit seiner Band auf.

Leider waren die Loube­gaffer nicht zu dieser Gala ein­geladen. Deshalb können sie kein Urteil über die musikalische Qualität des Gigs fällen. Da sie aber wissen, dass mit Ur-Patent-Ochsner-Saxofonist Carlo Brenni ein Musikprofi mitspielte, gehen sie davon aus, dass die Band ganz ordentlich spielte.

Ein Manager mit musikalischem Talent ist auch Daniel Landolf. Doch seine beruf­liche Karriere erlitt vergangene Woche einen bösen Knick: Der Postautochef wurde wegen Schummeleien in der Buch­haltung abgesetzt. Seine musikalische Karriere geht ­jedoch dessen ungeachtet ­weiter. Der Gitarrist ist am kommenden Sonntag mit seiner Band als Abschluss-Act der Eisbahn auf dem Bundesplatz angesagt. Der Name der Band lässt angesichts der jüngsten ­Ereignisse ganz unterschiedliche Interpretationen zu. Sie heisst Vision Zero.

Daniel Landolf

Die Loubegaffer wissen, dass ­jeder Skandal Verlierer und ­Gewinner hervorbringt. Das ist auch im Fall von Postauto so. Auf der Gewinnerseite steht der ­Berner Wirtschaftsanwalt und Flughafenpräsident Beat Brechbühl. Die von ihm geführte Kanzlei Kellerhals Carrard darf das Schlamassel aufarbeiten.

Die Medien berichteten in den letzten Tagen landauf, landab über den Postautoskandal und über Konzernchefin Susanne Ruoff. Auch die Nachrichtensendung «10 vor 10» des Schweizer Farbfernsehens. Anchor Arthur Honegger führte den Beitrag über Postauto und die Post mit dem passenden Bild eines Gewitters, das sich über dem gelben Riesen zusammenbraue, ein. Dazu zeigte SRF ein Foto des vermeintlichen Posthauptsitzes in der Berner Schönburg:

Laut der SRF-Sendung «10 vor 10» befindet sich der Posthauptsitz immer noch in der Schönburg statt in der Wankdorf-City. Foto: Screenshot SRF/PD

Blöd nur, dass sich dort aktuell eine grosse Baustelle befindet. Bekanntlich entsteht in der Schönburg unter anderem ein Hotel – voraussichtlich mit Dachterrassenbar! Die Post ihrerseits ist längst in die Wankdorf-City umgezogen. Aber – bildlich gesprochen – befindet sich dort ja aktuell auch eine Baustelle. stadtbern@bernerzeitung.ch (Berner Zeitung)

Erstellt: 13.02.2018, 08:28 Uhr

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