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Zweiter Sieg in FolgeBSV erst desolat, dann überzeugend

Der BSV Bern gewinnt beim Tabellenletzten GC Amicitia Zürich 32:25, zeigt aber erst ab der 25. Minute eine gute Leistung.

Ante Kaleb (BSV, links) erzielte in Zürich sechs Tore.
Ante Kaleb (BSV, links) erzielte in Zürich sechs Tore.
Foto: Andreas Blatter

Es gehört zu den Rätseln im Sport, wie den gleichen Spielern während einer Partie erst gar nichts, dann aber plötzlich alles gelingt. Der BSV Bern erzielte in den ersten 14 Minuten des Auswärtsspiels bei GC Amicitia Zürich lediglich ein Tor. Nichts deutete darauf hin, dass die Berner am Ende der Begegnung den Ball über 30-mal im gegnerischen Gehäuse unterbringen und eine Trefferquote von 63 Prozent aufweisen würden. Erst nach einer Viertelstunde begannen sie regelmässig zu skoren, nach 25 Minuten brachten die Gäste das Geschehen unter Kontrolle. Aus einem 8:12 machten sie bis zur Pause ein 12:12, in der zweiten Halbzeit setzten sie sich rasch vom Gegner ab und gewannen souverän 32:25.

Der BSV zeigte in der Saalsporthalle, dass das Team gegen schwächer eingestufte Kontrahenten seine Spiele siegreich zu gestalten vermag. Alle fünf Partien gegen die drei Tabellenletzten RTV Basel, Endingen und GC Amicitia hat die Equipe von Trainer Aleksandar Stevic gewonnen. Dem gegenüber stehen nur fünf Punkte aus den restlichen elf Partien gegen die besten sechs der Liga. In Zürich überzeugten vor allem Tobias Baumgartner (sieben Tore) und Ante Kaleb (sechs Treffer), dazu war auch Torhüter Mario Cvitkovic ein sicherer Wert.

Bei GC war hingegen einmal mehr zu spüren, dass diese Mannschaft noch nicht gefestigt ist. Der sieglose Tabellenletzte verfügt zwar über gute Einzelspieler, schafft es jedoch kaum, über die ganzen 60 Minuten hinweg auf gutem Niveau zu spielen. Dies nützten die Berner nach der Pause resolut aus.

Eine Partie absolviert der BSV noch vor Weihnachten, am nächsten Samstag auswärts bei den Kadetten aus Schaffhausen. Dieses Spiel geht unter speziellen Vorzeichen über die Bühne; die Kadetten treten nach einer langen coronabedingten Quarantäne erstmals seit dem 14. November in der Meisterschaft an.