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Ein Verstoss ohne Folgen

Mit brennenden Fackeln gefährden Chaoten die Fussballfans, riskieren einen Spielabbruch, vernebeln dabei das Stadion und verstossen gegen Vorschriften. «Wieso ist es in der Schweiz nicht möglich, dies zu verhindern», fragt sich Leser Thomas Kunz aus Burgdorf.

Zur Ausgabe vom 14. Mai «Ein YB-Debakel – und kein Berner Jubeltag»Ein Verstoss ohne Folgen Haben Sie schon einmal brennende Fackeln in europäischen Stadien gesehen? Wieso begegnet man diesen weder in Mailand, Barcelona, München noch in Lyon? In der Schweiz sind sie zwar verboten, werden aber offenbar ohne Folgen toleriert. So zuletzt gesehen beim Spiel Luzern gegen die Young Boys – und zwar während des ganzen Spiels. Die Chaoten gefährden die Fussballfans, riskieren einen Spielabbruch, vernebeln dabei das Stadion und verstossen gegen Vorschriften. Wieso ist es in diesem Land nicht möglich, dies zu verhindern? Erstens könnte das gefährliche Feuerwerk bei einer seriösen Leibesvisitation abgenommen und die Träger dingfest gemacht werden. Zweitens sind beim Abbrennen während des Spiels die Urheber ja wirklich nicht übersehbar. Warum schreiten die Sicherheitsorgane nicht ein, sondern schauen tatenlos zu und lassen sich sogar selber einnebeln? Thomas Kunz, Burgdorf

Hoffnung stirbt zuletzt Zu Beginn der Fussballsaison war der Gewinn zweier Titel das Ziel unserer Young Boys. Den Cupsieg konnten sie sich im Anschluss an die klägliche Darbietung gegen Lausanne nach der Vorrunde bereits früh abschminken. Und der Meistertitel scheint, wenn nicht wieder einmal ein «Wunder von Bern» passiert, auch verspielt. Regelmässigen Matchbesuchern sträuben sich jeweils die Haare, wenn in der Aufstellung die Namen Mardassi und Schneider auftauchen – über die ganze Saison verteilt immer wieder die Schwachpunkte in der sonst sicheren Abwehr. War dieses Spiel in Luzern so bedeutungslos, dass man sich eine derart schwache Verteidigung leisten konnte? Diese Formation wäre noch zu toppen gewesen, wenn Affolter durch De Piero oder einen anderen Nachwuchsspieler ersetzt worden wäre. Konsequenterweise hätte Marco Wölfli auch nicht spielen dürfen, der war ja auch «gelbgefährdet». Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt, deshalb werden wir am Sonntag mit YB trotz allem dem in weite Ferne gerückten Meistertitel entgegenfiebern. Christian Zimmermann, Ostermundigen

Ausgabe vom 12./13. Mai «Keine YB-Freinacht an Auffahrt»Ein richtiges Signal Herzlichen Dank Herr Nause für diesen Entscheid. Sie drücken damit ihren Respekt gegenüber denjenigen Menschen und Christen aus, bei denen die Auffahrt noch den Stellenwert hat, der ihr aus christlicher Sicht zusteht. Es ist für mich ohnehin unverständlich, dass an einem solch hohen Feiertag Fussball gespielt werden darf. Dies widerspricht dem Denken und Handeln aller bekennenden Christen und ist eine Respektlosigkeit dem Christentum gegenüber. Auch unverständlich ist die Aussage (Drohung?) von YB-Verantwortlichen, dass genügend Flexibilität vorhanden sei, um der allfälligen aussergewöhnlichen Situation gerecht zu werden. Damit wird ganz klar Stellung gegen eine politische/rechtliche Verfügung bezogen und zum Rechtsbruch aufgerufen. Ist dies die viel gepriesene Vorbildfunktion des Sports von heute? Als bekennender Christ hoffe ich, dass für die Zukunft eine Kehrtwende (Verbot aller Sportanlässe an hohen Feiertagen) geschieht, damit die christlichen Feiertage wieder den Stellenwert erhalten, welcher ihnen zusteht. Religion (Glaube an Gott) ist wichtiger als Fussball. Irgend einmal werden dies alle erfahren. Werner Menzi,Ittigen

Absolute Frechheit Der Kanton Bern hat die Glaubensfreiheit und die Trennung von Kirche und Staat. Ich bin absolut kein Sportfan, aber ich weiss nicht, woher sich Herr Nause die unglaubliche Frechheit nahm, kategorisch keine Freinacht zu gewähren, falls YB an Auffahrt Meister geworden wäre. Fredi Gurtner, Ostermundigen

Sport als Ersatzreligion Ich bin alles andere als ein Sportmuffel. Trotzdem fühle ich mich durch die Schlagzeile «Religion wichtiger als Fussball» provoziert, weil sie unüberhörbar ausdrückt: Fussball ist wichtiger als eine persönliche Beziehung zu Gott. Leider ist es so, dass Sport im Allgemeinen und Fussball im Speziellen zu einer Ersatzreligion geworden ist. Weil viele Volksgenossen dem lebendigen Gott den Rücken gekehrt haben, brauchen sie einen Ersatz. «Die schönste Nebensache der Welt», gegen die Jesus Christus sicher nichts hat, ist für viele Zeitgenossen zum Götzen geworden, dem sie alles unterordnen, ja sogar opfern (Freibiernächte gleich Opferrituale). «Wo der Glaube an Gott zur Tür hinausgefegt wird, steigt der Aberglaube durchs Fenster hinein.» Der Feind des lebendigen Gottes, dem es ein Anliegen ist, die Menschen unter seine Herrschaft zu bringen, hat einen vollen «Köcher» Ideen, wie er das bewerkstelligen kann. Er findet willige, «blinde» Opfer. Letztlich endet aber der Weg in einer Sackgasse. Dem gegenüber steht Jesus Christus, der gekommen ist, um versklavte Menschen in die Freiheit zu führen. Ich bete, dass noch vielen Verführten die Augen geöffnet werden. So wie mir, denn ich war früher auch «blind». Rolf Kuhn, Riggisberg

Zur Ausgabe vom 6. Mai «Es gab viele verführerische Angebote»Abstruse Einsprachen Klaus Wildbolz treibt uns Einwohnern von Spiez und Einigen die Tränen in die Augen. Seit Jahren blockiert er den von Gemeinde und Kanton bewilligten Uferweg Spiez–Einigen mit abstrusen Einsprachen und Beschwerden. Sein Brätliplatz am Seeufer ist offenbar schützenswert (wer hat ihn dort jemals gesehen?) und blockiert zusätzlich die Wiedereröffnung der Ländte Einigen. Die BLS macht diese von der Fertigstellung des Uferwegs abhängig. Wann behandelt der Kanton diese Farce durch die längst überfällige Behandlung der Beschwerde. Dieser Uferweg wird «nur über meine Leiche» bewilligt. Eine Aussage von Klaus Wildbolz in einem früheren Interview mit dieser Zeitung. So lange möchten wir nicht warten. Wir gönnen ihm den Erfolg als TV-Schauspieler und sein junges Liebesglück. Gönnt er uns auch den Uferweg? Walter Schürch, Einigen

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