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«Liegt der Fehler nur bei Frei?»

«Gellende Pfiffe gegen einen Spieler bringen der Fussball-Nationalmannschaft nichts», findet ein Leserbriefschreiber.

«Ist nur Frei schuld?»Verschiedene Artikel über die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft

Selten hat ein Spiel unserer Nationalmannschaft so hohe Wellen geworfen wie der Match gegen Wales. Aber gellende Pfiffe gegen einen Spieler oder «Memmen»-Beschimpfungen bringen im Sport kaum etwas, und schon gar nicht unserer Nati. Ist der Fehler wirklich nur bei Alex Frei zu suchen? Ich frage mich, warum dieser Mann, führender Torschütze in der Axpo-Superleague, alle Eck- und Freistösse tritt (und dies von nicht überdurchschnittlicher Qualität), wenn seine Position im engeren Strafraum als Vollstrecker eigentlich angebracht wäre. Hat Gerd Müller seinerzeit auch alle Eck- und Freistösse getreten? Max Fellmann,Sugiez

«Verfahren statt Lob»Ausgabe vom 15.Oktober: «Ins Bein geschossen»

Da schiesst und trifft ein Polizist einen flüchtenden Gesetzesbrecher, und anstelle von Lob hat er nun ein Verfahren am Hals. Es zeigt einmal mehr, dass unsere obere Justiz offenbar mit Gesindel unter einer Decke steckt. Patrick Fluri,Oensingen

«Solidarisch und fair»Verschiedene Artikel über die Krankenversicherung

Unser Krankenversicherungswesen basiert auf der Solidarität zwischen Gesunden und Kranken. Der Zugang zur Grundversicherung und die Höhe der Prämien sind nicht vom Gesundheitszustand abgängig. Jeder hat die freie Wahl. Diese Möglichkeit garantiert den Wettbewerb unter den Krankenkassen. Mit einer Einheitskasse wäre das Problem nicht gelöst. Im Gegenteil, es wäre ein Schuss ins eigene Bein: Damit gäbe es keinen Wettbewerb, das Interesse an einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis vonseiten der Kasse wäre Vergangenheit. Bestraft werden die Versicherten und die Wahrscheinlichkeit für höhere Prämien wäre gross. Unser Gesundheitssystem ist viel besser durchdacht und auf die Bedürfnisse der Bevölkerung abgestimmt. Einkommensschwache Personen profitieren von Prämienverbilligungen. Zusätzlich wird ein Teil der Gesundheitsausgaben von Steuergeldern finanziert. Unser Gesundheitssystem ist fair und solidarisch. Durch die Wahlfreiheit bei den Krankenkassen wird dies auch in Zukunft so bleiben. Bettina Thalmann,Wilen

«Dreist und dubios»Zur Wahl des neuen Moskauer Bürgermeisters

Das neue Moskauer Stadtoberhaupt Sergei Sobjanin ist ein enger Vertrauter von Pokergesicht Wladimir Putin. Sobjanin übernahm das Amt des Langzeitbürgermeisters Juri Luschkow. Der während seiner Amtszeit von Putin und Medwedew protegierte Luschkow wurde nicht nur seiner Selbstgefälligkeit, sondern vermutlich auch dem immer dreister ausufernden Gebaren seiner über dubiose Immobiliengeschäfte zur Euro-Milliardärin gewordenen Gattin wegen zu Recht geschasst. Nun aber sei dem neuen Amtsinhaber unbedingt geraten, sich ins Gedächtnis zu rufen, dass auch Michail Chodorkowski – ein wegen Finanzdelikten langzeitinhaftierter Mann – ein ehemals enger Vertrauter Putins war. Hans Gamliel,RorschachZum Glück zu tief benotetAusgabe vom 5.Oktober: «Berner mischen weiterhin vorne mit»

Herzliche Gratulation und ein grosses Dankeschön an die Tester des Gault Millau 2011! Gratulation zum sicherlich gelungenen Resultat ihrer Testarbeit. Dankeschön, dass sie zum dritten Mal in Folge den Mut haben, eines der besten Quartierrestaurants auf dem Platz Bern mindestens zwei Punkte zu tief zu bewerten! Schliesslich sind die gut vierzig Plätze des Restaurants Waldheim schon so oft ausverkauft. Wo kämen wir hin, wenn nebst all den Geniessern, die jetzt schon ein- und ausgehen, noch solche hinzukämen, die dieses Kleinod neu entdecken – geschweige denn mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sogar wiederkommen würden?! Nein, da bevorzugen wir «understatement» und geniessen still die feinen und feinsten Kreationen aus einer wahrlichen Meisterküche in wohliger Atmosphäre, die nur dazu geborene Gastgeber auf genau dem Wohlfühlniveau leben wie das Waldheim-Team! In diesem Sinne: weiter so. Sie testen – wir geniessen. Tom Stettler,Bern

«Wölfe gehören erschossen»Verschiedene Artikel über den Wolf in der Schweiz

Ab und zu liest man in der Berner Zeitung BZ, dass ein Wolf Schafe gerissen habe. Der Wolf hat schon Rinder getötet. Vielleicht wird bald auch ein Kind zum Opfer eines Wolfes. Deshalb ist ein Umdenken nötig. Sobald ein Wolf - oder ein Bär - die Schweizer Grenze überschreitet, muss er von einem Jäger, einem Wildhüter oder sonst jemandem abgeschossen werden. Wer Wölfe sehen will, kann in einen Tierpark gehen. Walter Zbinden,Mittelhäusern

«Die Hunde frei laufen lassen»Ausgabe vom 19. Oktober, «Ein Platz für freie Hunde»

Wenn Frau Saunders meint, im Winterholz-Wald treffe man selten spielende Kinder an, hat sie nur zum Teil Recht. Auf dem Rasen vom Winterfeldweg bis zum ehemaligen Radio TV Steiner trifft man ganze Familien mit spielenden Kinder an. Am Grasbord wimmelt es im Winter von schlittelnden Kindern. Für viele Kinder aus der Umgebung ist das die einzige Möglichkeit zum Schlitteln. Ich spreche als Vater von zwei längst erwachsenen Kindern, die einen grossen Teil ihrer glücklichen Jugend im «Winterhälli» verbracht haben. Hunde im Winterholz-Wald frei laufen zu lassen, finde ich keine schlechte Idee. Walter Krebs, Ex-Polizeihundeführer, Bern

«Der arme Stapi»Ausgabe vom 19. Oktober: «Tschäppät nach China»

Früher sagte man: «Keine Feier ohne Meier.» Heute sagt man: «Keine Hundsverlochete, ob nah oder fern, ohne Tschäppät aus Bern.» Ich begreife, dass er einen 150 Prozent- Job hat, der arme. Ludwig Dörr,Schliern

Besuch bei BrunnerAusgabe vom 12. Oktober, «Von Parteien und Päckli»

Über die A1 fährt der Car Richtung St. Gallen. Über Urnäsch erreicht er Wintersberg. Die Fahrt endet vor der «Sonne», dem «Haus der Freiheit». Wir befinden uns in der Wohnregion von Toni Brunner. Der Präsident der SVP Schweiz begrüsst jeden Reisegast mit Handschlag. Nach dem Essen stellt beantwortet der Hausherr Fragen. Ob es bei den Bundesratswahlen einen Pakt zwischen SP und FDP gegeben habe? Brunner sagt, es sei wohl so gewesen. Ich suche nach Brunner’schen Sprechblasen, die Beat Durrer in seinem Leserbrief erwähnt hat und finde keine. Plötzlich fällt es mir wie Schuppen vor den Augen: Sprechblasen entstehen in der Regel, wenn Fernsehkameras und andere Medien präsent sind. Niemand ist dagegen gefeit; auch nicht die Präsidenten der Bundesratsparteien.

Markus Steiner,Fraubrunnen

«Ende des Kantons?»Zur Steuergerechtigkeitsinitiative der SP «Abschaffung der kantonalen Steuerhoheit!!!» Mit diesem Argument kämpfen die bürgerlichen gegen die Steuergerechtikeitsinitiative der SP. Auf dem Abstimmungsplakat ist die Berner Fahne zu sehen, welche verbrennt. Ist die Initiative das Ende des Kantons Bern? Fakt ist, dass sich nach Annahme der Initiative im Kanton Bern sich gar nichts ändert, denn in Muri (steuergünstigste Gemeinde im Kanton) sind die Steuern jetzt schon höher als der von der Initiative vorgeschriebene Mindeststeuersatz. Im Gegenteil: Die Steuerhoheit der Kantone kostet uns jährlich viel Geld, weil in der Schweiz 26 Systeme bestehen, um die Steuern zu berechnen. Eine einheitliche Steuerpolitik wäre unkomplizierter und billiger. Marcel Steinmann,Büren a.A.

«Qualität vor Quantität»Ausgabe vom 11. Oktober: «Der Job gibt mir viel Energie» Kinder werden in einer Kita von Fachfrauen und männern Betreuung (FaBe) oder Kleinkinderzieher/innen HF betreut. Die Kitaleiterin oder der Kitaleiter ist für die Betriebsleitung der Kita zuständig. Frau Fresenius, die zu 100 Prozent arbeitet, wird unglaublich hinterfragt und kritisiert. Wer hinterfragt ihren Mann, der auch eine Vollzeitstelle hat? Kinder wollen authentische, ehrliche Bezugspersonen. Die Qualität steht über der Quantität. Wie man die Betreuung der Kinder regelt, ist jedoch Sache der Famile. Rebekka Schaller,Belp

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