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Der Hanfpionier hofft auf ein Zeichen von oben

Schmerzpatienten schwören auf die Cannabis-Tinktur von Markus Lüdi. Auch im Ausland wäre die Nachfrage gross. Aber der Bund verbietet den Export.

Ein möglicher Zusatzverdienst für «sicher 20 Bauern»: Der Burgdorfer Chemiker Markus Lüdi möchte seine Cannabis-Tinktur exportieren. Fotos: Nicole Philipp
Ein möglicher Zusatzverdienst für «sicher 20 Bauern»: Der Burgdorfer Chemiker Markus Lüdi möchte seine Cannabis-Tinktur exportieren. Fotos: Nicole Philipp

Am Tag, an dem Markus Lüdi zum Unternehmer wurde, fuhr er mit seinem Auto ins Emmental und kaufte bei einem Bauern ein Kilogramm Hanf. Nicht die unschuldige Ware ohne psychoaktives THC. Sondern Drogenhanf. «Es waren die Neunzigerjahre», erinnert sich Markus Lüdi. «Das war ­damals quasi legal.»

Lüdi – Familienvater, Einfamilienhäuschenbesitzer und Chemiker bei einem mittelständischen Naturheil­mittelhersteller – wollte die Ware nicht rauchen. Zu Hause in Burgdorf setzte er einen Bottich an: ein Kilogramm Hanf, zehn Kilogramm Alkohol.

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