Kurzfristig ist das Aus positiv

Der Kommentar von Sportredaktor Adrian Ruch zum Ausscheiden des SCBs aus der Champions Hockey League.

Enttäuschung bei Calle Andersson nach dem verlorenen Spiel.

Enttäuschung bei Calle Andersson nach dem verlorenen Spiel.

(Bild: Freshfocus)

Adrian Ruch

Dass der SC Bern gegen Lulea ausscheiden würde, war nach dem 0:3 verlorenen Hinspiel zu erwarten gewesen. Und doch ist das Abschneidender Mutzen in der Champions Hockey League eine herbe Enttäuschung. Seit Kari Jalonen im Amt ist, hat man im SCB dem europäischen Wettbewerb jene Beachtung geschenkt, die er verdient.

Die erhofften Resultate sind dennoch ausgeblieben. Zwar hat Bern stets die Gruppenphase überstanden, ist aber auch nie über den Viertelfinal hinausgekommen. Diese Bilanz ist für einen Club mit grossem Renommee im In- und Ausland sowie den Ansprüchen aus dem Innern des Vereins und im Umfeld nur knapp genügend – wenn überhaupt.

Kurzfristig betrachtet ist das Aus im Achtelfinal hingegen vielleicht sogar positiv. Denn im Moment gilt es aufgrund der heiklen Tabellenlage in der National League sowie der vielen Verletzten, die Kräfte zu bündeln.

Es kann für Jalonen und seine Crew nur noch darum gehen, die Mannschaft zu stabilisieren und doch noch auf Playoff-Kurs zu steuern. Da dürfte es gelegen kommen, dass Anfang Dezember nicht zwei zusätzliche Spiele auf dem Programm stehen.

Berner Zeitung

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