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Schulabgänger im Kanton BernCorona-Krise wirkt sich kaum auf Ausbildungsmöglichkeiten aus

Über 95 Prozent der Berner Schulabgänger haben für diesen Sommer eine Anschlusslösung. Gut die Hälfte beginnt eine Berufslehre.

Angehende Coiffeusen üben ihre Fertigkeiten unter Aufsicht. Im Kanton Bern haben trotz Corona fast so viele Schulabgänger eine Lehrstelle gefunden wie gewohnt.
Angehende Coiffeusen üben ihre Fertigkeiten unter Aufsicht. Im Kanton Bern haben trotz Corona fast so viele Schulabgänger eine Lehrstelle gefunden wie gewohnt.
Foto: Keystone/Gaetan Bally

Die Corona-Krise wirkt sich im Kanton Bern kaum auf die Ausbildungsmöglichkeiten nach der obligatorischen Schulzeit aus. Zu diesem Schluss kommt die Bildungs- und Kulturdirektion, die am Mittwoch die Resultate ihrer jährlichen Umfrage publizierte.

Über 95 Prozent der Befragten haben eine Anschlusslösung, wie eine Umfrage der Berufsberatungs- und Informationszentren ergab. Kantonsweit gaben gut 8300 Schulabgänger Auskunft. Nur 238 von ihnen wissen noch nicht, wie es diesen Sommer für sie weitergeht.

53 Prozent aller Schulabgänger werden nach den Sommerferien eine berufliche Grundbildung beginnen. Dieser Wert liegt nur leicht unter dem Vorjahreswert. Im französischsprachigen Kantonsteil wirken sich die Corona-Massnahmen allerdings stärker aus. Die Quote sank dort von 50 auf 43 Prozent.

Die Eintrittsquote in den gymnasialen Bildungsgang bleibt im langjährigen Mittel. Die Einstiege in eine Fachmittelschule legten gegenüber dem Vorjahr etwas zu.

Insgesamt 77 Prozent entschieden sich für eine berufliche Grundbildung, ein Gymnasium oder eine Fachmittelschule. Die übrigen besuchen ein kantonales oder privates Brückenangebot.

(SDA / ske)