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Nein in WalkringenDas Volk will keine Bschüttileitung finanzieren

Zwei Landwirte auf dem Golpisberg hätten ein neues Rohrsystem fürs Güllen bekommen sollen. Doch Walkringen lehnt das Vorhaben an der Urne ab.

Auf dem Golpisberg wird die Bschütti in einem Silo gefasst (vorne links). Aus der neuen Leitung, die zum Silo und von dort weiter aufs Land führen sollte, wird nun aber nichts.
Auf dem Golpisberg wird die Bschütti in einem Silo gefasst (vorne links). Aus der neuen Leitung, die zum Silo und von dort weiter aufs Land führen sollte, wird nun aber nichts.
Foto: Christian Pfander

Soll die öffentliche Hand den Ersatz einer Bschüttileitung finanzieren, die allein zwei Bauern auf dem Golpisberg zugutekommt? Und dafür 270’500 Franken ausgeben? Diese Frage mussten die Walkringerinnen und Walkringer am Wochenende an der Urne beantworten – und sagten Nein.

152 Ja (43,7 Prozent) standen nach der Auszählung 181 Nein (52,0 Prozent) gegenüber, immerhin 15 Stimmende (4,3 Prozent) hatten leer eingelegt. Die Stimmbeteiligung betrug 25,6 Prozent.

Schwer zu erklären

Das Resultat kommt nicht ganz überraschend. Viele im Dorf hatten sich nämlich gefragt, ob so ein Projekt wirklich mit öffentlichen Geldern finanziert werden müsse. Ihnen hatte der Gemeinderat zwar entgegengehalten, letztlich gehe es um den Ersatz einer bestehenden Leitung, und der wiederum sei wegen einer nahen Trinkwasserfassung unumgänglich. Allein, die Zweifel überwogen ganz offensichtlich.

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