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Fussball Stadt BernDas zähe YB-Puzzle auf der Allmend

In der Frage, ob den Young Boys auf der Allmend Trainingsplätze zugestanden werden sollen, kommt die Stadt nicht weiter. Mitte Jahr könnte ein Schrittchen folgen.

YB wird wohl eher erneut Schweizer Meister, bevor es in der Frage um die Trainingsfelder auf der Allmend einen Schritt weitergeht: Stadtpräsident Alec von Graffenried und YB-CEO Wanja Greuel.
YB wird wohl eher erneut Schweizer Meister, bevor es in der Frage um die Trainingsfelder auf der Allmend einen Schritt weitergeht: Stadtpräsident Alec von Graffenried und YB-CEO Wanja Greuel.
Foto: Raphael Moser

Selten kommen sich zwei Seelen der rot-grünen Stadt Bern so in die Quere. Die beiden Allmenden, das grosse grüne Geviert in Berns Nordosten zwischen dem Wankdorfstadion und Ostermundigen, atmen eine linke Grundidee von Allgemeinheit. Die Allmenden gehören allen und dürfen von allen benutzt werden, niemand hat exklusive Vorrechte auf diesen Boden. Dass der erfolgreiche Fussballverein Young Boys, ein KMU mit 80 Millionen Franken Jahresumsatz, seit Jahren den Wunsch an die Öffentlichkeit richtet, auf diesem Gelände mindestens drei Trainingsfelder einzurichten, kollidiert mit dem Allmendgedanken frontal. Eigentlich ein No-go für das rot-grüne Gewissen.

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