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Motocrosser Loris FreidigDer erste Titel ist Tatsache

Der 22-jährige Emmentaler Loris Freidig ist MX2-Schweizermeister 2020.

 Loris Freidig startete 2019 auch am Heimrennen in Linden.
Loris Freidig startete 2019 auch am Heimrennen in Linden.
Archivfoto: Patric Spahni

Beim letzten und entscheidenden MX2-Rennen im französischen Arcey liess Loris Freidig nichts mehr anbrennen. Auf der selektiven Strecke im Burgund fuhr er mit kontrollierten und beinahe fehlerfreien Läufen zwei Mal als Dritter auf einen Podestplatz. So gelang es dem Yamaha-Piloten seine stärksten Widersacher, Vizemeister Robin Scheiben (Bürglen) und den Zürcher Alexandre Marques im Gesamtklassement auf Distanz zu halten. Das reichte Freidig, um erstmals in seiner Karriere Schweizer Meister zu werden. Dabei handelt es sich um die MX2-Kategorie (125-cm³-Zweitakt- und 250-cm³-Viertaktmotoren), nach der MXGP der zweithöchsten Klasse.

Der Sumiswalder fuhr 2020 eine konstante Saison.
Der Sumiswalder fuhr 2020 eine konstante Saison.
Archivfoto: Patric Spahni

Mit dem Titel wurde für den neu in Zollbrück wohnhaften Sumiswalder aus dem lange gehegten Bubentraum endlich Realität. «Die Bereitschaft alles für den Erfolg zu tun, täglich zu trainieren und mehr zu machen als die Gegner», diese Komponenten nennt der wie Tom Lüthi dem Moto-Club Linden angehörenden Freidig als Schlüssel für den Erfolg. Nach Abschluss der Sporthandelsschule und mit dem KV-Diplom im Sack, vermag Freidig nun den Fokus auch etwas gezielter auf seinen Sport auszurichten, heisst, nicht unbedingt mehr, dafür aber effektiver zu trainieren. Durchschnittspuls über 30 Minuten Renndauer: 175 – mit Jogging, Radfahren oder an der Rudermaschine im Fitnesscenter holt sich der ehrgeizige Motocrosser die nötige Ausdauer.

Der Emmentaler gönnt sich einen Schluck Champagner.
Der Emmentaler gönnt sich einen Schluck Champagner.
Foto: PD