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Heimwehfluh: FelsreinigungDer grosse «Chrampf» über dem Bödeli

Während der nächsten zweieinhalb Wochen ist die Därligenstrasse zum Lütscherenkreisel tagsüber gesperrt. Die Heimwehfluh wird von Dutzenden vom Sturm gefallenen Bäumen und tonnenweise losem Felsmaterial gesäubert.

Forstunternehmer Res Mühlethaler betrachtet die zwei grossen Baumstöcke unter der Bildmitte und links davon. Diese und weitere rund vier Dutzend müssen in den nächsten zwei Wochen sicher und fachgerecht aus der Fluh entfernt werden.
Forstunternehmer Res Mühlethaler betrachtet die zwei grossen Baumstöcke unter der Bildmitte und links davon. Diese und weitere rund vier Dutzend müssen in den nächsten zwei Wochen sicher und fachgerecht aus der Fluh entfernt werden.
Foto: Bruno Petroni

Es sind über 40 Baumstöcke, die seit der Sommer-Sturmnacht vom August des letzten Jahres entwurzelt im steilen Rugenwald herumliegen. Und dies 50 Höhenmeter über der nach Spiez führenden Kantonsstrasse und der BLS-Bahnlinie. «Wir reden hier von fast 50 Kubikmeter Fallholz und rund 25 Tonnen losen Felsblöcken, die wir möglichst effizient und sicher entfernen müssen», sagt Christian Hulliger. Der Verantwortliche für Naturgefahren und Felsreinigungen des Kantonalen Strasseninspektorats Oberland Ost hat mit 22 Jahren Berufserfahrung zwar schon wesentlich heiklere Aufgaben wie etwa an der Gsteiglefluh (Sundlauenen) gemeistert. «Trotzdem ist die Heimwehfluh so nahe an den baulichen Infrastrukturen eine Herausforderung. So müssen wir das Holz und die Baumstöcke, welche wir nicht mit der Seilwinde zum Forstweg hinaufziehen können, mit dem Helikopter wegtransportieren.» Sicherheitshalber wurden deshalb schon mal provisorisch zehn Flüge für den russischen Schwerlasthelikopter Kamow (Hebelast 5 Tonnen) reserviert.

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