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Porträt eines russischen WhistleblowersDer Journalist, der vor Putin in die Schweiz floh

«Die Schweiz hat mein Leben gerettet»: Dmitri Skorobutow am Ufer des Genfersees. Nach einer steilen Karriere beim russischen Staatsfernsehen muss der Whistleblower nun eine neue Existenz in der Schweiz aufbauen.

Bis zu 15 Millionen Zuschauer

Skorobutows ehemaliger Arbeitsplatz, das Nachrichtenstudio des staatlichen Senders Rossija 1: Der Präsident steht immer im Mittelpunkt.

Anweisungen aus dem Ministerium

Ein russischer Soldat in der zerstörten Stadt Aleppo 2017. Skorobutow sagt, er habe aus dem Verteidigungsministerium genaue Anweisungen erhalten, wie er über den Krieg in Syrien berichten solle.

Whistleblowing als Lebensversicherung

«Ich wollte nicht in aller Stille verhaftet oder ermordet werden.»

Dmitri Skorobutow, russischer Whistleblower

Angst vor Ausschaffung

Am 21. April hielt Wladimir Putin seine Rede zur Lage der Nation. Die Hauptnachrichten «Westi» berichteten darüber ausführlich. Die Protestkundgebungen in vielen russischen Städten und den massiven Polizeieinsatz erwähnten sie mit keinem Wort.

Keine Freunde bei der Opposition

44 Kommentare
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    Heinrich Baur

    Die Situation beschriebene Situation ist durchaus repräsentativ für dortige Staatsfirmen, inklusive den gesamten Beamtenapparat. Dort werden auch noch Wahlzettel vom Vorgesetzten eingesammelt. Auch meine Bekannten in Russland beschreiben exakt diese "modernen" Abhängigkeiten.

    Auch bei den Reisedokumentationen von Christoph Franzen bekommt man einen kleinen Eindruck wie Putins langer Autokratenarm über loyale Provinzfürsten von Sibirien bis in den Fernen Osten reicht.

    Der russische Rechtsstaat ist spätestens dann eine komplette Farce, wenn es politisch wird, vgl. China.

    Traurig!