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Nach dem Brand in WalterswilDer kurze Traum vom alten Haus

Pascal Diener hat vor einem Monat sein Heim verloren, das er erst Anfang Jahr gekauft hatte.

Ein Kaffee muss sein: Pascal Diener vor der Ruine, die nach dem Feuer in der Nacht vom 7. auf den 8. November zurückblieb.
Ein Kaffee muss sein: Pascal Diener vor der Ruine, die nach dem Feuer in der Nacht vom 7. auf den 8. November zurückblieb.
Fotos: Franziska Rothenbühler

Schnee bedeckt die verkohlten schwarzen Balken und Wände. Sie sind das, was geblieben ist, nachdem das Feuer in der Nacht vom 7. auf den 8. November im Moos in Walterswil gewütet hatte. Zum Glück besteht die Liegenschaft nicht bloss aus dem Wohnhaus mit der Schreinerwerkstatt im Erdgeschoss. In einem Wagen hat es Kaffeepulver. Am Feuer im «Aussenposten», einem eingefriedeten Sitzplatz, kann das aufmunternde Getränk zubereitet werden. «Der muss jetzt sein», sagt Pascal Diener, ehe er bereit ist für das Foto für die Fotografin.

Ein Monat nach der Schreckensnacht wirkt der 40-Jährige wieder gefasst, erzählt und erklärt seine neuen Pläne. Eine Katze streicht um seine Füsse. «Um Maunzi habe ich mir grosse Sorgen gemacht», sagt er und streichelt sie. Er habe in den Wochen vor dem Brand in der ehemaligen Werkstatt Löcher dicht gemacht. Als sich die Flammen ausbreiteten, fürchtete ich, dass sie sich dort befand und nicht mehr ins Freie konnte,

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