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Stil-Trend dank CoronaDas neue Biedermeier – plötzlich wollen alle stylisches Geschirr

Die Pandemie verändert unsere Tischkultur: Teller und Schüsseln sind Teil der häuslichen Selbstdarstellung im Netz. Was gerade besonders gut ankommt, und wo man Vintage-Porzellan mieten kann.

Keramik boomt: Sammler bezahlen für Einzelstücke mehr als andere für ein ganzes Service.
Keramik boomt: Sammler bezahlen für Einzelstücke mehr als andere für ein ganzes Service.
Foto: PD

Zu den Comebacks, mit denen wohl keiner gerechnet hat, gehören die Gloschen. Also diese Hauben aus Metall, Porzellan oder Glas, die man zum Servieren über Teller stülpt und die viele gern auch bei ihrem französischen Namen «Cloche» (für Glocke) nennen.

Die Teile hatten ihren grossen Auftritt in Jahrhunderten, in denen man so schlecht heizen konnte oder in so grossen Schlössern wohnte, dass das Essen auf dem Weg zum Tisch kalt oder von Insekten heimgesucht wurde. Später setzte man die Speiseglocken hin und wieder ein, um Essen zu inszenieren oder einen Überraschungseffekt zu erzielen, aber ansonsten waren sie eher etwas für Museen oder Sterneküchen-Parodien mit Louis de Funès.

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