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Zweiter Tag am RegionalgerichtDie Angeschuldigten haben vieles vergessen

Am zweiten Tag im Prozess betreffend eine Schlägerei im Sommer 2017 zeigte sich: Vieles wussten die Angeschuldigten nicht mehr.

Als am Rand des Thunfests 2017 an der Schulhausstrasse beim Hoffmann-Parkplatz eine Schlägerei stattfand, machte jemand einen Videofilm und liess ihn der Gratiszeitung «20 Minuten» zukommen. Im Fall, der aktuell vor dem Regionalgericht Thun verhandelt wird, wurde dieses Video am zweiten Verhandlungstag bei der Befragung von vier Angeschuldigten auch vor dem Regionalgericht vorgestellt: Man sah dunkle Gestalten im rotgelben Lichtschein agieren und hörte Geschrei in hohen Tonlagen.

Genutzt wurde der Film, damit die Angeschuldigten ihre Position während der Schlägerei zeigen konnten. Die Staatsanwaltschaft geht in ihrer Anklageschrift davon aus, dass eine Gruppe von Syrern eine Gruppe Ortsansässiger, zu der auch Albaner gehören, angegriffen, einige von ihnen zu Boden geschlagen hat und dabei auch gefährliche Gegenstände wie Schraubenzieher oder Rasierklingen mitgeführt hat. Zehn junge Männer sind angeklagt, sechs von ihnen sassen nach dem Geschehen gut zwei Monate in Untersuchungshaft.

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