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Streit um Thuner BiketrailDie ganze Strecke bleibt offen

Obwohl der unterste Teil des Biketrails Goldiwheel noch nicht bewilligt ist, bleibt die ganze Strecke vorderhand offen.

Das Ende des Biketrails Goldiwheel: Schilder fordern die Biker auf, langsam zu fahren.
Das Ende des Biketrails Goldiwheel: Schilder fordern die Biker auf, langsam zu fahren.
Foto: Patric Spahni

Begonnen hatte alles mit einem Schreibfehler. In der Baupublikation für den Goldiwheel, den zweiten offiziellen Biketrail in der Region Thun, war eine Parzelle falsch angegeben – statt 2060 stand dort 2090. Somit war für die Anstösser der Parzelle 2060 nicht ersichtlich, dass sie hätten Einsprache führen können. Zuerst blieb der Fehler unentdeckt, der Trail von Goldiwil in die untere Wart wurde bewilligt und gebaut. Im September konnten die Verantwortlichen um den Bikepark Thunersee die Strecke eröffnen.

Die Freude darüber war von kurzer Dauer. Mitte Oktober erreichte den Statthalter eine nachträgliche Einsprache, in welcher die falsche Publikation der Parzelle gerügt wurde. Daraufhin entschied der Statthalter, das Baubewilligungsverfahren für den betroffenen Abschnitt unterhalb der Wartbodenstrasse wieder aufzunehmen. Das soll nun passieren. Dabei geht es einzig darum, den letzten Abschnitt des Trails zu legalisieren. «Nicht Teil des nachträglichen Baubewilligungsverfahrens sind die in der Baubewilligung richtig bezeichneten Waldparzellen zwischen Goldiwil und der Wartbodenstrasse sowie allfällige Verkehrsmassnahmen auf dem bestehenden Strassennetz», sagt Statthalter Marc Fritschi.

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