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Arbeitsbedingungen in Heimen90 Prozent der Pflegenden sind am Limit

Eine Umfrage zeigt, wie es den Mitarbeitenden in Schweizer Alters- und Pflegeheimen geht. Über die Hälfte sieht im Job keine Zukunft.

«Mit möglichst wenig Personal Betagte im Akkord behandeln, entbehrt jeglicher Menschlichkeit», sagt eine Pflegefachfrau. (Symbolbild)
«Mit möglichst wenig Personal Betagte im Akkord behandeln, entbehrt jeglicher Menschlichkeit», sagt eine Pflegefachfrau. (Symbolbild)
Laurent Gillieron, KEYSTONE

«Alte Menschen in ihrer letzten Lebensphase zu begleiten, ist eine wahnsinnig schöne und intime Aufgabe», sagt Sandra*, Fachfrau Gesundheit. Seit 30 Jahren arbeitet sie mit Herzblut in Pflegeheimen. Frühdienste, Spätdienste und Überstunden machen ihr nichts aus. Der Spar- und der Zeitdruck setzen Sandra aber zu. «Mit möglichst wenig Personal Betagte im Akkord behandeln entbehrt jeglicher Menschlichkeit», sagt die Fünfzigjährige. «Am Ende des Lebens brauche es Fürsorge. Leider ist das keine anerkannte Leistung und gibt kein Geld.»

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