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Corona-Folgen im KaderWelche Topmanager ihren Millionenlohn kürzen

Sind die Zeiten der Spitzensaläre in den Chefetagen vorüber? Nicht nur die Corona-Krise bricht den Trend der steigenden Vergütungen.

Bei Ems verzichten Chefin Magdalena Martullo-Blocher und ihre Kolleginnen und Kollegen im Verwaltungsrat und der Geschäftsleitung auf 15 Prozent des Gehalts für eine unbestimmte Zeit.
Bei Ems verzichten Chefin Magdalena Martullo-Blocher und ihre Kolleginnen und Kollegen im Verwaltungsrat und der Geschäftsleitung auf 15 Prozent des Gehalts für eine unbestimmte Zeit.
Foto: Esther Michel
Während sechs Monaten verzichten der abtretende UBS-Chef und die übrigen Geschäftsleitungsmitglieder der Bank auf die Hälfte ihres Fixgehalts.
Während sechs Monaten verzichten der abtretende UBS-Chef und die übrigen Geschäftsleitungsmitglieder der Bank auf die Hälfte ihres Fixgehalts.
Foto: Kostas Maros
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Hohe und steigende Löhne an den Spitzen der Unternehmen waren eines der dominierenden Themen der letzten Jahrzehnte. Die Corona-Krise dürfte diesen Trend vorerst brechen. Die Einkommen von Topmanagern und Verwaltungsräten vieler Unternehmen gehen zurück: «Gemessen an den veröffentlichten Zahlen von grossen Schweizer Unternehmen, belaufen sich diese Kürzungen auf 10 bis 20 Prozent, in einigen Fällen auch auf mehr», sagt dazu Stephan Hostettler, Managing Partner bei HCM International. Die Firma ist auf Vergütungsfragen spezialisiert.

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